Super bleifrei
Oder doch Diesel? Das werde ich mich nun endlich endlich fragen dürfen. Hoffentlich ist es nicht, wie bei „Abbuzze“, wo dem Kerl „ufffällt“, dass er gar kein Audddo d´bei hot
Nachdem ich beim 1. Versuch (an einem 13. Freitag) glorreich die Autobahn gemeistert hatte und dann im dichten Stadtverkehr Mist gebaut hatte, startete ich heute voll durch. Vielleicht lag´s auch daran, dass wir heute einen 28. Samstagstag haben. Diesmal führte mich der Weg ins heimische Wixhausen und wieder nach Arheilgen und hei der Daus, da prangte der Führerschein kartenartig in meiner Hand.
Nicht viele wussten davon, dass ich´s das 1. Mal vermasselt hatte, das hängt man ungern an die große Glocke. Feige, ja. Dass ich’s jetzt hier preisgebe hat folgenden Grund: Ich dachte mir, wer noch keinen Schein hat, dem könnte das passieren, was mir passierte und man fühlt sich, als hätte man durchweg versagt. Und dann weiß man, dass jeder Idiot, der einem einfällt, hinterm Steuer sitzt. Und man fragt sich, ob man eigentlich der einzige Horst ist, der daran scheitert. Und plötzlich hört man dann auch von anderen, dass sie´s ja eigentlich auch nicht auf Anhieb gepackt haben. Das beruhigt dann etwas.
Fazit: Ich bin nicht der einzige Auto-Honk und nun einfach nur glücklich, auch diese Hürde übersprungen zu haben.
Ab zur Nächsten. 2.2. (ob mir solche Schnapszahlen grundsätzlich Pech bringen?) wäre dann meine mündliche Abschlussendprüfung, damit ich endlich gestandene PTA bin.
Drogerie vs. Apotheke?
Seit einigen Jahren bekommt man bei Aldi, dm usw. Baldriankapseln und Franzbranntwein. Ich kann nicht beurteilen, inwiefern dabei die Apotheken zurückstecken müssen, oder ob die erste Anlaufstelle eines Menschen mit Schlafstörungen vielleicht gar nicht sofort die Drogerie oder der Supermarkt ist, wo man sich halt mal behandelt. Ich kann mich nicht mehr sooo gut in die Rolle des unvoreingenommenen Kunden oder Patienten reinversetzen, deshalb kann ich nicht ganz klar sagen, was ich tun würde. Jedoch steht die Apotheke immer noch als zuverlässige Quelle bereit, wenn es darum geht, seine zusammengedachten Experimente, die man mit seinem Körper vorhat, abzuklären, bevor man sie unternimmt und sich mehr schadet als nützt. Vielleicht ist der Franzbranntwein nicht das Produkt, zu dem man etliche Fragen in der Apotheke gestellt bekommt, aber sowas wie Baldrian…Nicht jede Schlafstörung ist banalen Ursprungs… Gerade habe ich im n-tv Videotext gelesen, dass „dm“ in Zukunft keine rezeptpflichtigen Arzneimittel vertreiben darf, wie sie das vorhatten. Ich hoffe, dass es so bleibt. Das Rezept würde im Drogeriemarkt abgegeben werden, dann durch eine Versandapotheke beliefert und der Kunde holt ab und bezahlt. Ich weiß nicht, wie der Beratungsdialog zustande kommen sollte.
Die verzwickten Ahnungen hab ich mal hier aufgeführt:
- ruft die Versandapotheke jeden Patienten an und erklärt Einnahme und Risiken?
 - Kennt die Versandapothekenberaterin die Kunden oder kann auf ihren Kundenkarten, wie es sie in vielen Apotheken gibt, ersehen, welche Vorerkrankungen der Patient hat oder ob er beispielsweise Allergiker oder Diabetiker ist?
- muss die Kassiererin in Zukunft beantworten können, ob morgens oder abends Medikamenteneinnahme stattfindet und wird sie Zeit haben, dem Patienten zuzuhören, wenn er erzählen möchte, wie ihm sein Medikament bekommt?
- Wird der Patient nur anhand der Packungsbeilage über das Medikament informiert werden und muss dann für mehr beim Versandhandel anrufen? Treten bei älteren Menschen, die ohnehin nicht so gut verstehen da vielleicht nicht sogar Missverständnisse auf? Oder traut sich jeder, „irgendwem“ am Telefon seine (selbstbeurteilt) „dumme“ Frage zu stellen?
- Wer sagt dem Patienten (falls er den Beipackzettel nicht studiert), dass er, nachdem er das Beruhigungsmittel genommen hat, nicht Autofahren darf?
 Mir tun sich da echt Fragen auf. Und ich glaube nicht, dass das oben Beschriebene ein Weg ist. Sicher, ein Weg, aber ob das der richtige wäre? Ich hoffe, dass sich das nicht durchsetzt. Ebensowenig, dass man Schmerzmittel (rezeptfreie) etc. in der Drogerie bekommt. Auch das vorhin erwähnte Herumexperimentieren mit dem Körper in der Schmerzbekämpfung z.B. sollte nicht in Eigenregie erfolgen. Was ist, wenn die Ursache mal etwas anderes ist, als eine durchgemachte Nacht, die für Kopfschmerzen verantwortlich ist? Oder weiß jeder, dass nicht jedes Schmerzmittel für Kinder geeignet ist? Kann man da bei einem Kind gar nichts machen? Darf ich mein Schnupfenspray solange nehmen, bis der Schnupfen weg ist, also auch mal 2 Wochen? Behandle ich meinen Husten eher mit nem Schleimlöser oder mit einem Hustenblocker? Hier schließe ich mal. Der ein oder andere mag dies langweilig finden, ich weiß aber, dass auch einige Kollegas Sandras Blog lesen und vielleicht noch nichts von dem Plan gehört haben und womöglich noch mehr Fürs und Widers im Kopf haben. Vielleicht hab ich mich auch an manchen Stellen vertan. Ist ja immer dünnes Eis, auf dem man sich bewegt, wenn man solche Themen veröffentlicht. Es wird gefühlsmäßig etwas dicker, wenn ich erbitte, zu kommentieren, um zu verbessern, zu widersprechen, zu vervollständigen, zuzustimmen…
Total geladen…
...war die Sandra heute. In der „City“ (sprich „ssiddi“) standen die Haare vom Kopf ab und jeder Versuch, das wieder glatt zu kriegen, missglückte. Wahrscheinlich war´s der Wollschal, der mich so elektrisierte oder die Kunststofftüten, die einem eh nur auf die Nerven gehen. (Gut, wenn man Papiertüten bekommt, so wie von den „Heegis“ *g*). Meine Ma und ich bekamen 4x hintereinander eine gelangt, als wir uns berührten und das tat irgendwann schon fast weh! Gut, dass jetzt nix mehr knackt und die Haare liegen statt zu fliegen.
 Ach ja, der Wal ist nun tot und man hörte gar nichts mehr davon. Nur noch kurz diese Meldung.
Das Wetter ist phantastisch oder? Es ist wohl saukalt, aber diese Sonne ist so intensiv…Darmstadt ist so schön, wenn’s sonnig ist, die Stadtkirche hätte von jedem Winkel aus betrachtet heute echt ein tolles Motiv für ein Photo abgegeben. Doch hatte ich die Camera nicht dabei. Egal, diese Stadt läuft mir ja nicht davon und ich ihr hoffentlich auch nie.
Eine Weile Wochenende
Macht es einen Unterschied, ob Wochenende ist, wenn man sowieso die ganze Woche damit beschäftigt ist, das zu tun, was man sonst am Wochenende macht? Ich glaube, es kommt darauf an, ob die Leute, mit denen man am Wochenende macht, was man sonst unter der Woche unterlässt, auch frei haben. Ja, rundherum um den heißen Brei geredet: Dieses Wochenende war perfekt und abwechslungsreich und gemütlich zugleich.
Angefangen hat es freitags mit der Erkenntnis, dass man als Frau nichts planen sollte, wenn man Männer kennt. Für mich kein Problem, ich bin ja so spontan und finde solche unerwarteten Wendungen meistens spannend. So war ein chilliger Freitagabend nebst Freundin geplant, „Phase 10“-spielend während „Katze im Sack“ und „Breakfast at Tiffanys“ über die Mattscheibe flimmert. Letztendlich fanden wir uns immerhin zusammen und noch mit den „Planumwerfern“ tanzend im „Steinbruch“ wieder. Mein erster Besuch dort und ich muss sagen, auch, wenn’s mir gefiel: Die Batschkapp ist doch mein Favourit. Respekt für die Mc Donalds-Bedienungen, die nachts immer noch freundlich die Burger über die Theke schieben.
Samstag Abend leckeres Essen in der äußerst edlen Studentenkneipe „EXIL“ im Karlshof und danach „Couchgeflüster“ im Kino. Klasse Film, wirklich. Frau 37, Mann 23, Frau braucht Therapeuten, Mann´s Mutter=Therapeutin von Frau… mehr verrät weder die Werbung noch ich. Anschauen lohnt sich. Abschließend ein „Guinness“  im Cafe Chaos. Und heute ganz international ein tolles Abendessen mit Apothekenkolleginnen mit iranischer Küche und griechischem Kaffee.
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Außerdem meine Erkenntnis: Ich habe keine Konzertkarte an der Magnetwand pappen! Letztes Jahr war das ganz anders. Und ich bin echt enttäuscht, das letzte Konzert war im Oktober bei MADSEN. Das „die happy“-Plakat reizte mich auch nicht grade. Also hoffe ich darauf, dass jemand richtig hörenswertes zu Besuch kommt.
Besser den Spatz in der Hand als den Wal am Strand…
als die Taube im Vogelhaus! Wenn die Taube, dick und fett, sich ins Vogelhaus setzt, ist kein Platz mehr für die zierliche Kohlmeise oder die Amsel. Nein, dann ist die Taube die Queen. Dieses Jahr ist es anders, die Tauben bleiben wo sie sind und im Garten ist Party angesagt. Die ganze Zeit waren es bloß die bunten Kohlmeisen, die sich an den Knödel hingen und während dem Picken Karussell fuhren (denen wird nicht schlecht dabei, ich hab noch keinen Vogel brechen sehen!) und jetzt habens auch die Spatzen spitz gekriegt und das sind äußerst elendige Fieslinge. Selbst den Tauben in der Stadt, denen man verbotensterweise auch mal ein Brötcheneck zuwirft, kommen die frechen Spatzen zuvor. Ich finds echt spannend, Tiere zu beobachten, man weiß ja nicht, ob die unterschiedlichen Arten kommunizieren.Â
Im Übrigen hoffe ich, dass der Wal, der sich in London verirrt hat und gestrandet ist, doch noch heil zurück kommt in den Nordatlantik, bevor man ihn erschießt. Bin gespannt, wie die Aktion ausgeht.Â
Aufstehn Schwinger!
Ich steh ja so auf Musik. Das ist unglaublich, ich brauch sie beinahe überall und hab echt Glück, selbst in der Apo Radio hören zu können, im Labor sogar meinen Lieblingssender. In letzter Zeit saß ich mehr vor der Musikkiste und habe Kassetten bespielt (eine Tätigkeit, die ich vor dem Aussterben rette), anstelle davon, loszuziehen, um CDs anzuhören und zu kaufen. Gestern  jedenfalls hatte ich Zeit dazu und habe mir das neue SEEED-Album beschert. Was soll ich sagen? Es ist spitzenklasse, bei manchen Liedern ist es besser, wenn man den Text nicht versteht, aber wenn das nicht einfach nur gediegener Dancehall ist, der ruckzuck gute Laune macht…
Weitere wirklich gute CD´s, die ich fast ganz frisch erworben habe:
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-Franz Ferdinand „You could have it so much better�
-Farin Urlaub “Am Ende der Sonne�
-Simon & Garfunkel „Greatest Hits“ (Mrs. Robinson!!!!)
 Und ein altes Dixie Chicks-Album, das tatsächlich gut ist ![]()
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Hoffnung habe ich in die Nachwuchssängerin Kelly Clarkson. Ich wollte es ja nicht wahrhaben, aber jeden Song, den sie schmettert, mag ich auf Anhieb und erkenn ihn wieder. Ebenso wünsche ich mir, dass die „Arctic monkeys“ ein gutes Album rausbringen. „I bet you look good on the dancefloor“ ist schon wirklich klasse, ich bau drauf, dass der Rest auch so „heißer Scheiß“ ist.
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Fleisch ist mein Gemüse
Nur ein lustiger Titel, natürlich in keinster Weise vollkommen wahr. Sondern 70:40
Das war die Aussage, die ein Mann gestern bei einer Umfrage von „Stern TV“ auf der „Grünen Woche“ machte, als er Spinatblätter erkennen sollte und hinzufügen musste, wie sicher er sich sei. Bereits da fragt man sich: „Sind wir wirklich so dumm oder ist das nur die Aufregung?“. Ja, das spielt sicher eine große Rolle. Zumal ich auch nicht auf Anhieb Bescheid gewusst hätte. Kann man wirklich ganz sicher Radieschenblätter (nur Blätter!) von einem Feldsalat unterscheiden, wenn man spontan gefragt wird? Stimmt es wirklich, dass Stadtkinder glauben, die Milch entstehe wirklich im Tetrapak in der Kühltheke des Supermarkt? Ich glaube nicht so wirklich daran, geschockt allerdings hat mich dies:
Eine Frau um die 50 sollte aufzeichnen, woher das „Popcorn“ in ihrer Tüte käme. Sie ergreift den Stift, zeichnet einen Strauch. „Und das Popcorn, wo wächst das nun an dem Strauch?“, ist die Frage der Moderatorin. Man glaubt, der Groschen (good old D-Mark) würde jetzt fallen, da malt sie tatsächlich lustige Popcornknödelchen an die Zweige. Fast ebenso gut, wie der angehende Landwirt (diesen Sommer Abschluss), der Sauerkraut fädenweise aus dem Boden wachsen ließ.
Alles neu macht der Mai
Und bis der am Start ist dauerts noch eeewig
 Nein, keine Angst, es geht nicht schon wieder um meine Sehnsucht nach den warmen Jahreszeiten…
…sondern darum, was dem aufmerksamen Leser schon aufgefallen sein dürfte und dem Neuleser gleich einen guten ersten Eindruck beschert haben könnte (wenn ich den nicht schon durch eine reale Begegnung versaut haben sollte *g*): Die Sandra hat rausgefunden, wie man das Design ändert. Und bei der Auswahl war ich echt hin- und hergerissen. Rosa Gerbera waren natürlich ´ne enorme Konkurrenz zu der Kaffeetasse, aber letztendlich gewann dieses blaue frische und äußerst stylische Design. Wobei die anderen Themen mehr über mich ausgesagt hätten. So muss man sich eben die Mühe machen und mein Geschriebenes lesen, um mich in eine Schublade stecken zu können.
Tage wie dieser
Ich finde es toll, einen stabilen Grundzustand zu haben. Mir geht´s gut. Oft schon habe ich über die Grundebene nachgedacht, über das, was ganz unten steht, das, was mein Fundament ist, dass es mir gut geht. Momentan mache ich vieles daran fest,  ob man körperlich fit ist. Das bin ich zum Glück. Und dennoch gibt es Tage, an denen man als junger Hüpfer aus dem Bett springt, den Rollladen hochzieht und gut gelaunt in den Tag startet und dann ganz tief fällt, wenn sich das Blatt urplötzlich wendet. Es enttäuscht mich immer wieder, wie man dann abends zurückkehrt ins Bett und gespannt ist, ob´s auch mal wieder besser wird. Das wird es sicher. Fest steht heute für mich: Ich mag mein Fahrrad, meine Füße, den Bus und die Bahn. Zumindest im Stadtverkehr. Ich war noch nie in meinem Leben so verwirrt, wie mit dem Auto in der Innenstadt. Übung macht hoffentlich einen großen Meister aus mir.
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Den PC teile ich mit meinem Bruder und wie das so ist, bestimmt er natürlich, welches Hintergrundbild wir haben. Jeden Tag wechselt es und heute war es eine Einladung zu einer Runde „Eye toy“. Es gibt einige Dinge, zu denen Menschen nicht stehen oder Dinge, die sie verschmähen, bloß, weil keiner dazu steht. Ich stehe dahinter, dass ich liebend gern die Lindenstraße schaue (welche Serie im dt. Fernsehen bringt mehr Tagesgeschehen ein als diese?) und  unter anderem auch die „Super Nanny“  . Zumal mein bereits erwähnter Bruder selbst und auch viele Schulkollegen seinerseits doch auch ähnliche Strukturen aufweisen wie die gefilmten Kinder. Sicher erkennen sich viele Familien ansatzweise wieder. Doch darum geht’s ja gar nicht. Nein, die Nanny macht Werbung für das neue Playstationspiel „Eye toy Play“, das mein Bruder vor einigen Wochen gekauft hat. Es macht einen unglaublichen Spaß und ist, wenn man der Nanny Glauben schenken darf, auch „pädagogisch wertvoll“. So ist eine kleine Kamera in Mitte des TV-Gerätes aufgesetzt, das die Spieler filmt und die Gesichter auf den Bildschirm überträgt. Verschiedene Bewegungen tragen dann dazu bei, dass man virtuell Parcours durchlaufen kann oder Menschen enthaart. Es macht einen mordz Feeetz, wirklich.
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Frei nach Erich Kästner: „Denn nur wer im Herzen ein Kind bleibt, kann wirklich erwachsen werden“. Hoffen wir´s mal
Spürst Du den Sommer?
Wie könnte das Bloggen besser beginnen, als im Urlaubszustand? Ja, ich habe Urlaub, die letzten 2 Jahre verbrachte ich entweder in der PTA- Schule oder am Schreibtisch und das letzte halbe Jahr war der Beweis dafür, dass es sich gelohnt hat, „keine Zeit“ zu haben. Wenn auch oft schweren Herzens. So öffnete mir mein Examen im vergangenen Juli die Türe, um in meinen Wunschberuf einzusteigen. So arbeitete ich also von August bis letzten Freitag in der Apotheke als Praktikantin. Das ist jetzt vorbei und darum bleiben mir jetzt 2 Wochen zum Ausschlafen und auch Lernen für den 2. Abschnitt meiner theoretischen Ausbildung. Zwar ist es mir bewusst vor Augen, jedoch schau ich viel weiter nach vorn. Gerade gestern habe ich mit meiner besten Freundin geträumt, was wir alles unternehmen werden diesen Sommer. Es ist ein wunderschönes Gefühl, wenn man weiß, man kann die Seele baumeln lassen, keiner fragt mehr ab, was man weiß oder nicht. Man hat immer wieder zu lernen, das bleibt in meinem Beruf nicht aus (das Gesundheitssystem Deutschlands wird sich sicher noch öfter ändern…), aber Lernen wird unbeschwerter. Jedenfalls darf ich dann im Februar wieder zurückkommen in meine Praktikumsapotheke und da ich es dort so gut habe, freu ich mich total drauf!
Gestern noch philosophierte ich über den bevorstehenden Sommer, über die Sonne, über Eis, übers Braunsein, übers Schwimmen (gibt es denn besseres als den Darmstädter Woog?), über kurze Kleidung, frische Musik, Biergarten, mal wieder ein Konzert im Freien…Es ist unfassbar, wie ich mich auf diese Jahreszeit freue dieses Jahr. Außerdem werde ich Berliner Sommer zu spüren bekommen, der soll nämlich was ganz Besonderes sein. Das glaub ich gern! Nachdem ich nämlich meine Leidenschaft für Reisedokus im Sonntags-Nachmittagsfernsehen wieder gefangen habe, ließ mich eine solche über Berlin nicht kalt.
Jedoch holte mich heute Morgen gleich nach dem Aufstehen die eisige Realität wieder ein: Es hat geschneit. Es ist sicher kalt draußen und es wird noch etliche Tage dauern, bis es warm sein wird. Soviele Tage, bis diese in Wochen gepackt werden könnten. Und wahrscheinlich werden es sogar Monate sein, die verstreichen müssen, bis ich endlich Sommer fühlen darf.
Ich freu mich trotzdem und hoffe, die Zwischenzeit mehr als versüßt zu bekommen.