pappalapapp :Kultig:Phantastisch:Bezaubernd:

26Feb/061

*Peter*

Peter ist was ganz Besonderes. Jeder wird in die Peter-Schublade gesteckt, der gleichzeitig ein Weizenbier im karierten Hemd trinken kann und nen Stock im Arsch hat. Und von der Genre gibt´s Dutzende. Rock on Peeetaaaaa!

 

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26Feb/0610

Ausgelastet

Die ganze Zeit sahen meine Sonntage immer gleich aus. Eigentlich wie der Rest der Woche, außer, dass ich dann erst um 9 aufgestanden bin und das Lernen soweit vor mir hergeschoben habe, bis es 12 war und ich endlich anfangen MUSSTE. Jetzt genieße ich diesen Tag. Ich schlafe nicht übermäßig lange, aber der Sonntag ist der Tag, an dem ich mir einfach keine Gedanken mache, ich lass die Seele baumeln und wenn ich schlafen will, dann tu ich’s. Nachdem ich letzten Sonntag schon einen Monty Python Film geguckt habe, tu ich mir heute wieder einen an: „Die Ritter der Kokosnuss“. Heute Nacht bin ich erst um halb4 zu Hause gewesen, war mit 2 Freundinnen im Nachtleben Frankfurt. Lauter „*Peters*“. Diese Stadt ist echt ein Labyrinth. Plötzlich ist man in Frankfurt Ost und da wollte man ja mal gar nicht hin. Das Nachtleben (www.konstabler.com) ist zwar ganz nett, aber was heißt das schon? Eine Stofftapete aus den 70ern in königlichem Rot-Gold, DJ Felix und DJ Florian an den Turntables, ein Stempel für 3€ mit dem Motto der Party „Ok cliché“, die unterschiedlichsten Menschen und elektronische Musik, gegen 2 dann auch mal Franz F. und MIA. Eigentlich gar nicht mein Ding, war aber doch ganz gut…obwohl ich mir unter „Indiepop bis Electroclash“ was anderes vorgestellt habe.

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21Feb/061

Nachttischattraktion

Nacht und Attraktion- eigentlich ein ungewöhnliches Paar. Attraktion, Spannung…nachts soll man doch zur Ruhe kommen. Ich zwar auch, aber gestern Abend war ich einfach so amüsiert von meinem Nachttisch, dass ich diese Zeilen notiert habe und sie nun abschreibe.

Ja, dieser Nachttischhocker hatte etwas, das ich schmunzelwürdig finde, einfach das Ergebnis unbewusster Zusammenstellung meinerseits. Alles, was da liegt, hat eine Reihenfolge und trägt zu meinem ganz persönlichen Schlaf bei: Strange?

-Na klar, aber einleuchtend, hör zu! :

Der Zettel von Mama (ich war heute Abend in „Keine Lieder über Liebe“):“ Hoffe, der Film war schön, schlaf gut, Kussi!“, auf meinem Kopfkissen. Über diese Art von Liebe könnt ich auch n Lied singen, ha! Während ich hier Notizen mache, futtere ich Kekse. Die bewahren mich vor dem Bauchgrummeln, wenn man mit leerem Magen einschlafen muss. Uiuiui, da is aber der Zucker drin, dessen Säuren meinen Zahnschmelz angreifen würden. Also mache ich Karius und Backtus einen Strich durch die Rechnung und kaue anschließend ein Zahnpflegekaugummi. Ich steh ja nicht mehr zum Zähneputzen auf! Das Letzte, was ich zu mir nehmen werde, wird eine Baldriankapsel sein, gegen mein Herzrasen, was ich manchmal vorm Einschlafen bekomme, weil ich mir Sorgen einrede.

Mit 2 meiner Fernbedienungen schalte ich zum endlichen Schluss alle exogenen Reize aus und hoffe, mich morgen mit Fernbedienung Nummer 3 durch musikalische Klänge in den Tag zu mucken. *

 

*hat geklappt :-)

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19Feb/062

I Bett you will

Es war einmal ein DVD-Abend bei mir zu Hause. Etwa 170kg Mensch verteilt auf ein Einzelbett meiner selbst. Und da wurde uns das Colaglas zum Verhängnis. Oder dem Bett. Denn da hing plötzlich die Latte voll durch. Ein lauter Schlag, mein pochendes Herz. Der Akkubohrer hat´s dann wieder provisorisch geregelt. Nun, etwa 2 Monate später, hat Papa alles wieder ins Lot gebracht, mein Bett ist jetzt auch noch stabil, wenn ich weight-watchers-reif wäre. Die Verstrebungen sind der Hammer. Bombenfest. „Dange, babba"!

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19Feb/061

Mucke muckt auf

Wow, war das ein musikalisches Wochenende! Abgesehen davon, dass ich immer Musik höre. Die ganze Woche fuhr ich mit der TOMTE-Kassette nebst meiner Ma (die noch „aufpasst“ wegen dem Auto und der Tatsache, dass ich Fahranfänger bin) zur Arbeit und wieder zurück. Allein wegen der äußerst guten Kassette, will ich gar nie aussteigen, aber das muss ich ja dann immer trotzdem. Zu Hause geht der Spaß weiter und will kein Ende haben. Liegt wohl daran, dass ich mir auch das Album der „Arctic monkeys“ zugelegt habe. Freitag Abend lud dann die Batschkapp noch dazu ein, sich zu der gehörten Musik, aufgelegt vom DJ Pana, zu bewegen, was supergut war. Wenn man dann neben sich schaute: zur einen Seite dann SpeedyGonzales, von uns liebevoll genannt „Peter“ genannt, zwischendrin nippend am Äppler und zur anderen Seite der harte Metaller beschäftigt mit „Ausdruckstanz“ oder Turnübungen. Da sind wirklich außergewöhnliche Menschen, die den Abend immer zum Erlebnis erster Klasse machen. Es gibt echt nix Besseres. Jetzt prangt jedenfalls die Tomte-Karte an der Tafel, die CD läuft den ganzen Tag auf „Replay“ ohne Pause und ich werde mal sehen, was ich mit dem schmucken Sonntag anstelle.

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17Feb/061

Mädchen mögen Sieger

Und wenn sie keine Sieger kennen, sind sie selbst einer. Ich kann die Leute nicht verstehen, die sagen „Ach, ich hab noch nie was gewonnen…“. Irgendwas machen die falsch. Ich such mir immer Gewinnspiele aus, bei denen man was machen muss, ne Meinung abgeben oder ein anspruchsvolles Rätsel lösen. Sowas wie „Welches Wort ist gesucht: Stern_chnuppe“ ist echt Mist, da kann was nicht stimmen. Und man muss sich den Ausschreibenden anschauen, wenn das das Edeka-Heftchen ist, das inseriert, wird das meist nix, Undergroundverlosende haben meistens wirklich was zu verschenken. Also hab ich im Dezember an „Uncle sallys“ geschrieben, nachdem ich deren Fragen zu meinem persönlichen Jahr 2005 beantwortet habe. Das hat mir Spaß gemacht und heute kam dann mein Gewinn: Das Buch „Kohldampf, Knast und Kamelle“ von Jean Jülich. Es geht um seine Erfahrungen im Nationalsozialismus, die Edelweißpiraten waren seine Widerstandsgruppe, soweit ich die Inhaltsangabe verstanden habe. Ja, gerade da hatte ich mir große Chancen ausgerechnet, weil es viele Gewinne gab und man dazu seine Favouriten auswählen konnte.

Gestern 10 Stunden gearbeitet, heute 4 und jetzt schlaf ich vor, damit ich nicht um 1 in der Batschkapp schnarchend auf dem Boden liege. Außerdem arbeite ich morgen früh, hoffentlich frisch wie immer ;-)

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14Feb/069

Red rose day

Hätte mein Chef nicht dran gedacht, uns alle in Form einiger liebevoller Kleinigkeiten an den Valentinstag zu erinnern, hätte ich ihn wohl vergessen. Ich glaub, ich hab noch nie was dazu bekommen, was ich wohl auch gar nicht erwarten würde, weil mir der Tag eigentlich nicht so wichtig erscheint. Meine Kollegin überraschte mit ein paar Frühlingsboten im Topf. Ach, was haben wir uns alle lieb. Ehrlich, da geht mir das Herz ganz weit auf.

Als ich grade das Fenster aufgemacht hab, weil mein Bruder mit seinen Chester-Raclettekäse-Käsefüßen  das Zimmer, in dem ich grade sitze, verpestet hat, war mir arschkalt. Und mir kam der Gedanke an meine Nachbarn von gegenüber, die bei irrer Kälte nicht davor zurückschrecken, im dünnen Pulli aufm Balkon zu rauchen. Es ist ohnehin so ein Phänomen mit dem Rauchen. Man stellt sich zitternd in die Kälte, entleert seinen Geldbeutel gnadenlos, pfeift sich Gifte in die Lunge…Ich bin froh, nur bei alleräußersten Gelegenheiten cool wie der Marlboro-Cowboy zu den elendigen Krautstängeln zu greifen und bin dankbar über den Verstand, der mir sagt: Es macht dir deine Gesundheit kaputt und kostet nur Geld und eigentlich bist du auch so glücklich. Ich hoffe, Du bist es auch.

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11Feb/063

Der Diva

„Hä, das heißt doch die Diva“, wird der ein oder andere widersprechen wollen. Meist stimmt das, nicht aber, wenn die Rede vom Papa ist. Von meinem Papa. Während meine Ma an jeder Ecke, die sie selbst betrifft, spart, ist mein Papa ganz oft zum Shoppen in der Stadt, er nennt das „Schnuffeln“. Dann macht er gerne mal einen „Schnapp“, also ein Schnäppchen. Für all seine Klamotten bräuchte er einen begehbaren Kleiderschrank, so belegt er ungefähr ¾ eines 3-er Kleiderschrank und dazu einen ganzen Schuhschrank. Den Kleiderschrank für Hemden in allen Variationen (Pullis versauen die Frisur, die in mühevoller Präzision allmorgendlich gelegt wird und mit Haarspray fixiert) und den Schuhschrank für etliche Latschen, die meines Erachtens alle gleich aussehen.

Heute wollte ich also ins geliebte Darmstadt. Eigentlich mit ner Freundin, die wurde krank, also wurde Papa mein Begleiter. Schlendern von Geschäft zu Geschäft und dank ihm hab ich dann noch Stiefel von 50 auf 35 Euronen runtergehandelt bekommen. Zu Recht zwar, aber ich hätt mich wohl unterbuttern lassen. Er sagte dann „Ha, das mit dem Handeln, das hab ich von mei´m Vater, der konnt das auch.“. Nun gut, hoff ich mal, dass dieses Geschick auch auf mich übergeht.

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11Feb/061

Grasgrenze?

Heute.

Hubschrauber ganz tief überm Haus.

Radio an.

Unfall bei Zwingenberg.

Gelbe Engel kommen.

 Zwei Personen auf Weg zum Abschlepp-ADAC-Wagen.

Auto kommt.

Rein in die Personen. ADAC-Mann springt.

Gelber Engel gerettet.

Personen tot.

Fahrer unter Drogen.

Benebelt vom Joint.

Oder vom weißen Schnee.

Vom Smiliepillchen.

Oder sonst was.

Egal.

Einfach nur Mist.

Vor 2 Wochen.

Verkehrsgericht bespricht Grenze für Drogen.

Wie bei Alkohol.

Spinnen die???

 

Als ich hörte, was die da zum Gesetz machen wollen, lachte ich noch, überlegte mir, ob es dann vielleicht eine Schablone geben würde, die schon im Armaturenbrett eingelassen ist, die dann die Länge der Line angibt, die man schnüffeln darf, um noch Auto fahren zu dürfen. Von mir aus kann so jemand rücksichtloses mit seinem Leben tun was er will. Aber aufhören tuts doch dann, wenn meine Sicherheit durch solche Idioten gefährdet wird und die anderer Verkehrsteilnehmer. Die, die mit Kindern auf dem Gehweg laufen, in die einer reinrast, weil er alles kariert sieht oder die solche der Menschen, die n bisschen länger brauchen, bis sie den Zebrastreifen überquert haben. Ich hoffe, dass sich das nicht durchsetzt, denn ich bin entsetzt von solchen Ideen und wenn sie schon dabei sind, das abzublasen, können sie auch direkt ne 0,0-Promillegrenze beschließen. Wow, bin ich spießig. Danke, gern.

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10Feb/061

Aufgepasst!

Seit ich 5 bin oder so, schau ich mit meinen Eltern „XY Aktenzeichen ungelöst“. Damals noch mit Eduard Zimmermann und seinem Töchterchen Sabine, mit all den Schaltungen in die Schweiz und nach Österreich zu den Kollegen mit den kackbraunen Anzügen und den Hornbrillen auf der Gurke. Pädagogisch gesehen ist es wohl eine Todsünde, ein Kind das mitgucken zu lassen, vielleicht war es aber auch gut, um mich vor dem Onkel mit dem gelben Bonbon zu schützen. Jedenfalls mache ich die Sendung dafür verantwortlich, dass ich zu Hause oft Angst hatte, allein das Klo aufzusuchen oder Gummibärchen ausm Vorratskeller zu holen. Am Ende sind die gar nicht in der Tüte, sondern haben ne Strumpfhose aufm Kopf. Dann schaute ich es Ewigkeiten nicht mehr, so die letzten paar Jahre, weil ich vermeiden wollte, Angst zu haben, die unbegründet ist. Und die letzten 3 Sendungen hab ich bei Schummerlicht im Wippsessel verfolgt. Das ist so spannend! Und es lehrt ungemein. Da war ein Fall dabei, wo 2 Mädchen in nur einer Stunde vergewaltigt wurden in der selben Gegend und da kam mir, wie oft ich schon im „Schwarzen Weg“ in Darmstadt zur einsamen Bushalte gelaufen bin, ganz mutig mitten auf der Straße, das Pfefferspray schon in der Hand, Finger auf dem Auslöser. Man verlässt sich auch so oft auf andere Menschen, man glaubt, Verbrechen schreckt vor Menschenmassen zurück. Ich denk da nur an die 13-Jährige, die in Darmstadt letzte Woche am Willy Brandt Platz ans Ohr geschossen bekommen hat, weil ihr einer die Tasche abluchsen wollte. Geschrien, gerufen, gezeigt, dass sie hilfsbedürftig ist und keiner hat reagiert. Und jetzt, wo ich sozusagen in einem Geschäft arbeite, wo Geld in einer Kasse liegt, macht man sich auch so seine Gedanken. Gerade vor 3 Monaten ungefähr wurden Apotheken im Umkreis überfallen. Zu uns haben sie sich noch nicht getraut. Scheinbar, weil wir alle so nett ausschauen. Besonders ich. Vielleicht schreckt auch mein für Sterbliche nicht sichtbare Giftstachel ab, der dem Gestochenen auf der Stelle einen 2. Kopf wachsen lässt. Naja, passt auf euch auf!

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