Centralstation for gold!
31 03 2006Yeah, es war mal wieder super in DER Konzertlocation Darmstadts. Wem hab ich dort schon alles zugejubelt…Künstlern, die sich bald selbst übertreffen. MIA, Madsen und jetzt auch den wunderbaren Jungs von Tomte. Ich finds einfach echt gut aufgeteilt dort, die Menschen an der Garderobe sind nett und mag das für den ein oder anderen nebensächlich erscheinen- wie doof ist es, auf Konzerten seine Jacke rumschleppen zu müssen? Also, die Garderoberisten sind wichtig! Der Konzertraum ist echt groß, wirkt irgendwie edel und scheinbar könnte man auch vom Boden essen, so sauber muss er sein, dass sich alle immer draufsetzen müssen…Ich stell mir immer vor, wie die Bodensitzenden, bodenständig, wie sie sind, reagieren würden, wenn ich stolpern würde und sie voll meine Cola abbekämen…Hey, Herr Knigge, wer muss sich dann eigentlich entschuldigen?
Das Konzert selbst war echt gelungen, ging von 10 bis 12 ungefähr und die Vorgruppe „The Kilians“ haben richtig gut eingestimmt. Auf diesem Konzert musste man sich nicht schämen, wenn man die Hände in den Hosentaschen hatte, denn irgendwie waren da ziemlich viele, die sich einfach von der Lerche „Thees“ haben treiben lassen und ja, dieses Konzert hatte Klasse. Einfach Ohren auf und bezirzen lassen. Kein 0815-Geplänkel, da hat sich eine komplette Band echt Mühe gegeben.
Das Publikum…ja, ich kam mir ehrlich gesagt vor wie ein antirevolutionäres Menschlein, das grade einfach arbeiten geht und nicht sozial in ner WG lebt und nebenbei Sozialpädagogik studiert…. Ich hab keine Lust drauf, dass die „Zielgruppe“ immer nur Studenten sind. Und deshalb ist es mir egal. Was nicht heißt, dass es mich nicht nervt, immerwieder davon zu hören. Auch mein Alter sollte mir peinlich sein, denn so kam mir öfter zu Ohren „Öh, ich bin echt schon 40?“. Sollte heißen: „Oh, hier sind aber viele Jüngere, die auch gute Musik hören, die nicht wie ich „Tomte“ sagen konnten, bevor sie zu Mama „Mama“ sagen konnten.“




Bei Tomte die Hände in den Taschen? Sowas ist möglich? Ich finde Indie immer recht tanzbar, was ich dann auch immer unter Beweis stellen muss. Egal ob peinlich, hauptsache es fühlt sich gut an :>
Tanzen geht ja auch mit Händen in der Hosentasche. Das Publikum um mich rum hat die, die so gezappelt haben böse angeschaut und vorne da gings zumindest am Schluss bei den Zugaben ab. Ansonsten ja, Indie ist tanzbar.
böse blicke einfach übergehen. wer tanzen peinlich findet, hat eh keine freude am leben, und sowas sollte man sich nicht verbieten lassen. da kassiere ich lieber böse blicke, als dass ich mich der masse anpasse, obwohl ich es nicht will.
abgegangen bin ich lange nicht mehr. sollte mir nochmal ein emocore oder punkrock konzert geben, obwohl meine kondition eh nachgelassen hat. egal, ein wenig pit ist immer drin!
Hätten wir abgehen wollen wie die Luzie hätten sich sicher Sympathisanten in den vorderen Reihen gefunden. Ihc kann mich nicht beklagen, die Ohren hatten Freude, das Herz auch.
hi, von der existenz von tomte hab ich im mom auf’M blog
von lisa efahren*schäm*..hab dort gelesen dass du zum
konzert gehen willst.
thx für deinen centralstadion-konzertbericht.
glg