pappalapapp :Kultig:Phantastisch:Bezaubernd:

30Apr/06Off

Tag der Arbeit

War die letzte Zeit ganz schön blogfaul. Liegt vielleicht daran, dass nichts passiert ist, das besonders blogwert war oder Dinge, die nicht fürs große Publikum bestimmt sind.

Hey, morgen ist Mai! Gerade tut sich draußen was, alles wird grün und blüht schon und die Sonne hat sich jetzt doch getraut. Heute Abend ist im Weststadtcafé „Tanz in den Mai“. Ganz so wörtlich ist das nicht zu nehmen, mal sehn. Normalerweise wird in der Wagenhalle nebst den Gleisen, die zum Hauptbahnhof Darmstadt führen, Musik aufgelegt, und draußen stehen Bierbänke und man kann sich unterhalten, was trinken…die Stimmung in sich aufsaugen…Ich hoffe, es bleibt heute Abend trocken. Überhaupt ist es mein 1. Tanz in den Mai. Sonst hab ich wohl am Abend davor nichts anderes gemacht, wie sonst auch. Diesen Sommer wird eh alles anders.

Was mir momentan auffällt, ist, dass die Zeit unglaublich schnell an mir vorbeizischt. Ich hab immer ne große Vorfreude und rubbeldiekatz gehört das Event, auf dass man so heiß war, der Vergangenheit an. Das kam mir noch nie so vor, wie jetzt. Mal sehn, ob das wieder anders wird. Eine Kollegin sagte mal, wenn ich so alt wäre wie sie (um die 50) würde es wieder langsamer gehen, weil man dann auf die Rente wartet und es einem wie eine Ewigkeit vorkommt, bis man da angelangt ist. Ich glaube gar nicht, dass das so toll wird. Denn sehr schnell ist die Rente da und man merkt, wie ein Haar nach dem anderen vom Kopf fällt, die Falten schlagen um in Gräben, man besucht den Arzt mindestens einmal die Woche…und wartet ja eigentlich, weil man alles schon hinter sich hat, was spannend sein könnte, nur auf den Zeitpunkt, an dem nix mehr geht. Ich stell mir das unschön vor und umso lieber bin ich noch so jung und total gespannt, wie mein Leben so weitergeht.

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23Apr/06Off

Soloalbum

Angefangen hat Farin, jetzt auch Bela. Wer weiß, was Rod im Schilde führt. Mit 15 ungefähr hab ich zum ersten Mal die Ärzte-CD „Planetpunk“ gehört während eines Spielenachmittag. Gleich hatte ich die CD ausgeliehen und mir auf Kassette überspielt. Es folgten einige weitere CD´s und diese füllen nun einen kleinen Teil meines CD-Schrankes. Soviele hab ich von keiner anderen Band. Und wenn ich daran denke, wie oft ich das MTV-Unplugged-Konzert „Rock´n roll Realschule“ gesehen habe…10 Mal ist nicht übertrieben und ebenso wenig untertrieben. 2004 kamen sie dann endlich auf Tour mit Stopp in Darmstadt. Das Stadion war ordentlich gefüllt, Vorbands waren damals eine chilenische Band, Kid Alex (dem etliche Mittelfinger entgegengestreckt wurden) und die Beatsteaks, die ich dort zum 2. Mal erleben durfte. Die einzige Musik-DVD, die ich besitze ist auch noch „Die Band die sie Pferd nannten“. Nun hat Farin sich losgerissen und ist solo erfolgreich und nun auch Bela. Ich bin mir nicht sicher, aber ich habe das Gefühl, die 3 wollen Herr ihrer selbst sein und das finde ich schade. Zwar gefallen mir die Soloprojekte, aber auf 2 so großen Hochzeiten zu tanzen ist sicher nicht einfach. Einerseits kann man sich überlegen, dass Farin ja schon lange solo arbeitet und dennoch der Band treu ist, aber wenn jetzt auch noch ein zweiter durchstartet…?! Spannend wäre zu beobachten, was wäre, wenn es die Ärzte so nicht mehr geben würde, sondern alle 3 nur noch als Alleinunterhalter. Wer wäre wohl am erfolgreichsten oder sucht man sich dann einfach ne neue Vollband, die man gut findet? Ich glaube, es wäre nicht das Gelbe vom Ei, sich aufzulösen und so stelle ich meine Befürchtungen zurück und hoffe das Beste.

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21Apr/06Off

Wetterfrösche

Wenn man keine Ahnung hat, was man sagen soll, schneidet man doch gerne das Thema „Wetter“ an. Damit kann jeder was anfangen, im Grunde reicht es, mal rauszuschauen, zu spüren, ob es warm ist oder windig, andere brauchen gar nix zu unternehmen und sie wissen dennoch, dass ihre Übelkeit oder die Kopfschmerzen vom Regen kommen. Und auch im Apothekenalltag fällt das Gespräch doch öfter über das Wetter. Dabei ist mir aufgefallen, dass die meisten nie zufrieden sind. Die ganze Zeit war´s kalt, jeder bibbert mich an und meint, es wäre doch recht frisch und als es dann mal sonnig wurde, war der Wind der Arsch. Ach, wär nur der kalte Wind nicht. Nun scheint uns die Sonne ins Gesicht und plötzlich ist es wieder so unerträglich heiß, es gibt rote Nasen, Schweißflecken und man ist ja so schnell müde. Für mich war´s ne Wohltat mit der Sonne, ich bin nur meist falsch angezogen. Man will noch nicht so luftig, trotzdem möchte man nicht schwitzen…Doch ein Kleidungsstück ist immer richtig: Die Übergangsjacke.

Hab noch niemanden kennengelernt, der eine Übergangshose hätte.

 

So what, morgen rocken die „Spacebrains“ und die „Babylon bombs“ im Juze Langen. Und am 13. Mai ist Rock im Garten (siehe Link), und vom 25. Mai bis 28. Mai ist wie schon erwähnt Schlossgrabenfest und es kommen Juli, El*ke, Foolsgarden, The flames und noch mehr musikalische Feinkost. Ich lasses mir schmecken.
 

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16Apr/06Off

Nasse Eier.

Gestern war ich beim besten Fanausrüster, getarnt als Elektromarkt. Den Initiator Oli Pocher hab ich zwar leider nicht getroffen, aber CD´s hab ich trotzdem abgestaubt. Endlich hab ich „Walk idiot walk“ von den Hives. Das Album ist auch sonst echt ein gelungenes Stück, den Vorläufer „Veni vidi vicious“ fand ich schon genial, aber „Tyrannosaurus hives“ geht ab…wie die Luzie im weißen Anzug. Gerade dreht „Meds“ von Placebo seine Runden und obgleich das Booklet ziemlich öde gestaltet ist (weiß nicht, ob Männer auf das weibliche Aktmodell stehen, dass da in allen Positionen abgebildet ist), ist die Musik vielfältig. Auf die jetzige Single „Song to say goodbye“ muss ich noch warten, dass ist der Letzte . Passt ja auch irgendwie. Neulich hab ich mir was von den Strokes gekauft und jetzt also auch noch „First impressions of earth“. Hier muss ich sagen, das Booklet ist wohl das am schönsten gestaltete, das ich kenne, es ist „kultig“ im 70-er Design, alle Texte sind vermerkt, obgleich das Cover mit dem Stromstreifen eher anderes vermuten ließ. Musikalisch gesehen ist´s so, wie man´s von der Band erwartet. Prima Autofahrmucke jedenfalls. In der Schule haben wir mal (ich weiß noch wie die ganzen Pienschen voller Ekel den Raum verlassen haben, weil der Hauptdarsteller nach seinem Opiumzäpfchen im Klo getaucht hat) „Trainspotting“ geguckt. Dazu hab ich mir blindlings den preislich reduzierten Soundtrack gekauft. Gute Chillmusik als Begleitung beim Lesen, Aufwachen oder Einschlafen. Beste Nummer: „Elastica“ mit 2:1. Zu Guterletzt auch mein nun zweites „The Alternative album“. Ein Mix aus verschiedenen Brit-Pop-Bands wie z.B. Coldplay, Athlete („Wires“ fand ich damals schon echt geil und freu mich so, dass ich´s endlich besitze), Richard Ashcroft u.a.

Ich denke, das wird ein Ostern voller Musik . Dieser beschissene Regen wirft ja alle Pläne von Osterspaziergängen oder Radtouren durcheinander. Immerhin hab ich meinen Smarties-Klapperschokohasen, der unendlich viel Glückshormon enthält. So what, es ist nicht zu ändern und so wünsch ich dir was. Was, darfst du dir aussuchen.

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15Apr/06Off

Der schönste Tag im Leben einer Frau…

…sollte der ihrer Hochzeit sein. Aber was ist mit den Tagen danach?

Mit dieser Frage begann dieser komödiantisch angehauchte Film („Reine Formsache“), der gleichzeitig die Dramatik von Ehe und Geschiedensein widergespiegelt hat, besonders, wenn (wie meist) nicht beide Partner einverstanden sind mit der Lösung. Bastian Pastewka spielte einen Familienvater (echt superwitzig dargestellt), der mit seiner Frau nicht mehr so ganz klarkommt, worunter die Kinder leiden. Also wird ein Date mit der Supermarkt-Kassiererin ausgemacht, von dem man dann doch flüchtet. Zu Hause wartet ja auch die Ehefrau, die gerade mit dem Hauptdarsteller (ich kann mir unheimlich schlecht Filmschauspielernamen merken) das Hochzeitsvideo anschaut, auf dem zu sehen ist, wie dieser seine Pola kennenlernt. Beide befinden sich allerdings nun auch schon in der Scheidungsphase. Pola hat sowieso schon was mit Hannibal am Laufen, der Franzose ist und mit dem sie nach Paris gehen würde. Gut, Hauptdarsteller kommt ja auch hin und wieder mit der Frau von Vito (Oli Korittke) zusammen, was gefährlich ist, da Vito (hervorragend gespielte) Ausraster haben kann, wenn er eifersüchtig ist. Und dann wäre da noch des Hauptdarstellers Opa, der vor irgendwelchen Leuten Angst hat, die seine Frau auch schon mitgenommen haben. Also hat er das Haus verbarrikadiert, mit Stacheldraht eingezäunt und eine Alarmanlage installiert, deren Aufheulen ihn sofort dazu zwingt, den Baseballschläger zu zücken. Und besonders cool, wenn man den Film in Darmstadt (Autokennzeichen DA) gesehen hat: Im letzten Bild konnte man nämlich einen alten Peugeot 106 sehen, der zufällig im Kreis Darmstadt zugelassen war und dementsprechend unser Kennzeichen trug. Witzig, wie viele aufmerksame Finger in dem Moment hochgingen (auch meiner) um dem Mitgucker nebendran dieses Detail zu zeigen :-) Total empfehlenswerter Film, sehr schöne Filmmusik (von französischem Gesäusel über 50-er-Tanzmusik bishin zu Coldplay) und wirklich hervorragende Schauspieler. Ich hätte grade noch ne Vorstellung selben Film mitnehmen können.

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14Apr/06Off

Reine Formsache

Zwischen fleischlosem Essen und sämtlicher Monumentalfilme habe ich meinen Abend schon geplant. Gestern Abend war Oliver Korittke zu Gast bei „HR lounge“ und stellte den neuen Film, in dem er mitspielt, vor. „Reine Formsache“ ist eine Beziehungskiste von 3 Paaren, die heiraten und dann irgendwann merken, dass es doch nicht passt. Da Bastian Pastewka und Oliver Korittke doch sehr außergewöhnliche Schauspieler sind, deren Umsetzung von Humor mir sehr gefällt, schätze ich, dass es sich lohnt, den Film anzuschauen. Selbstredend werde ich hier erwähnen, ob sich meine Vermutung bestätigt hat.

Zur Auswahl stand noch so ein DDR-Film namens „Das Leben der anderen“, aber ich hab irgendwie genug von all den DDR- Erzählungen, „Good bye Lenin“ ist eigentlich eh nicht zu toppen. Gehört hab ich auch, dass „Pink Panther“ mit Steve Martin sehr lustig gemacht sein soll und da ich durch verschiedene „Arte“-Filme auch fasziniert von französisch Angehauchtem bin, wäre das sicher auch n netter Streifen. Allerdings spielt Beyonce Knowles ebenfalls mit und die auch noch synchronisiert…nee nee. Letzter Film im Kino war für mich „Keine Lieder über die Liebe“ mit Jürgen Vogel und Heike Makatsch. Der war echt erste Sahne, ebenfalls wie der mit Christian Ulmen… „Der Fischer und seine Frau“. Ich mag deutsche Produktionen irgendwie viel lieber als unrealistische amerikanische solche mit immer diesen Synchronstimmen…Wobei, „Couchgeflüster“ wie auch „Frau mit Hund sucht Mann mit Herz“ waren sehr schön und weit weg von Kitsch oder Lächerlichem. Genug der Filme, das war´s von mir an diesem bewölkten „K-Freitag“.

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11Apr/06Off

Let it begin…wieder mal

Alles hat ein Ende, nur die Wurst…man kennts ja. Und leider ist es auch so. Alles worauf man hingefiebert hat, geht vorbei und bleiben tut auch was Schönes: Erinnerung. Ich finde den Spruch „Vorfreude ist die schönste Freude“ so unglaublich wahr. Ich freu mich immer wie Bolle auf Ereignisse, die mir bevorstehen, auf Urlaube, auf Auszeiten, auf Tage an denen was Tolles geplant ist…und so schnell sind die vorbei. So auch mein Urlaub. Man zählt die Wochen bis es soweit ist, irgendwann sind es nur noch Stunden, die einen von der bevorstehenden freien Zeit trennen und dann sitz ich hier und tippe und hab die Woche schon hinter mir. Naja, ich hab extra kein verlängertes Osterwochenende genommen, weil ich diese Woche als Durststrecke für die nächsten paar Tage Ruhe sehe. Wahrscheinlich gingen die Feiertage unter und man würde sie nicht so sehr wahrnehmen und schätzen, wenn man sowieso die ganze Zeit Urlaub hatte. Samstag muss ich allerdings doch nochmal ran. Jedenfalls hat mein Arbeiten gut angefangen, ich bin eigentlich gern wieder hingegangen. Zumindest als ich dann da war, ging´s mir so. Ich hab nicht mal was verlernt, das find ich ohnehin total faszinierend, wie man sich Dinge behält, einen Automatismus entwickelt. Leidiges Thema, die Analysenwaage. Wie der Ochs vorm Berg saß ich an dem alten Ding in der Schule und jetzt geh ich wie selbstverständlich damit um.

Die Freunde aus der Ferne sind am Wochenende auch wieder da, endlich wieder mit dem Mädchen aus Flensburg an schiefen Tischen im Chaos Café quasseln und der Berliner ist auch mal wieder „daheim“. Ich sitze hier an Ort und Stelle, begrüße die, die wiederkommen, winke denen zum Abschied, die sich etliche Kilometer weiter weg in Thailand die Sonne auf den Pelz scheinen lassen…und bin trotzdem froh, hier zu sein, Postkarten zu bekommen und mir erzählt zu bekommen, was auswärts so passiert.

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9Apr/06Off

Studentinnen

Ich (der (Draht-)Esel nennt sich immer zu erst) und meine liebe Freundin haben uns heute entgegen aller „es-könnte-örtlich-mal-nen-Schauer-geben“-Prophezeiungen wie geplant aufs Fahrrad geschwungen und durch Kreisel, über hohe Wege, asphaltierte, befahrene wie auch unbefahrene Straßen bewegt. Studentenviertel streifend, Sonnenbrille-aufhabend, durch den Park düsend. Vorbei am Landesmuseum, durchs Schlösschen durch und zum Eiscafé. Helge-liebend hätte es Banane, Aprikose und Erdbeer geben müssen, ich mag aber weder Aprikose noch Banane als Eis und so gabs Schokominz mit Schokoladentrümmern (mmmmmhhh), Melone und Tiramisu. Heute war verkaufsoffener Sonntag, auf dem Marktplatz war Markt und da saßen wir nun auf der Mauer (auf der Lauer) in der prallen knallenden Sonne. Suchten dann nochmal den Railslide auf, unter anderem, weil ich so nen Windbreaker von Carharrt will. Gabs aber nicht. An der Stadtmauer vorbei gings dann ins Café Chaos und gegen 7  gen Heimat. Wahrscheinlich war das der schönste Tag meines Urlaubs und so gehe ich mit einem guten Gefühl morgen wieder in die Apotheke.

Der Tag war geprägt von unseren potenziellen Studiengängen. Wenn wir schon keine Studentinnen sind, mussten wir uns wenigstens reinträumen in einer Stadt, in der es so unglaublich viele Leute gibt, die wie Studenten aussehen und sicher auch welche sind. Unser Mathematikstudium half uns also beim Vorberechnen unserer Zeche, das Studium in Ökotrophologie ließ uns unsere kulinarischen Köstlichkeiten viiiel besser erkennen, das Psychologiestudium war hilfreich, um einzuschätzen, wie lange vorbeischlendernde Pärchen wohl schon die solchen sind und ja, das Sportstudium…ohne das wäre das Radfahren sicher nur halb so ergiebig gewesen.

 

 

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8Apr/06Off

Musikverräter.

Alles regt sich über die Jungens von Tokio Hotel auf, ich find sie einfach nur peinlich und kostümiert, was allerdings in den Schatten stellt, was ich von den doofen sinnlos kreischenden Mädchenfans halte. Wenn ich sowas sehe, schäm ich mich beinah, Weibsvolk zu sein. So hysterisch ist doch kein Bub´. Ein Blick in die (kurze) Musiksendezeit von VIVAplus ließ in mir den Gedanken ersprießen, dass nun diese Fans auch anfangen, selbst „Musik“ zu machen.  Erstes war das Lied „Virus“, in der ein bösartig blondes Mädchen ähnlich wie Sabrina Setlur damals mit „Du liebst mich nicht“, ihren Ex anprangert und ihm Krankheiten, wie die Krätze an den Hals wünscht. Beinahe schlimmer ist das ausdruckslose Girlie „Delia“, die mit ihrem Lied „W*chser“ ebenfalls ihren Ex verflucht und auf äußerst kreative Weise beschimpft. Die darf das einfach so singen. „Du Wichser“. Wenn James Blunt singt „I´m fuckin´high…“, wird das mittlere Wort, das ja hier bloß „verdammt“ heißt, vom Ton verschluckt und in Deutschland darf dieses Mädchen einfach Mist singen. Ich frag mich, wer auf die Idee kommt, solche Texte zu schreiben, aus welchen Loch die „Sängerinnen“ stammen und wie sie es schaffen, damit vor Eltern, Freunden, Familie etc. dazustehen. Ich würd mich in Grund und Boden schämen.

Umso erfreulicher, dass die Red hot chili peppers ne neue Sngle draußenhaben, die ganz wundervoll klingt, und ein interessantes Video hat.

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7Apr/06Off

I want to ride my bicycle, I want to ride my bike

Aufpumpen, draufsteigen, losrasen, zum Briefkasten und zur Bank. Sonne, warm, schön Übergangsjacke an und auf dem Heimweg dann im weiten Bogen bremsend, um die Reifen nicht allzu sehr mit dem Bordstein zu belasten, auf die Einfahrt zubrausend. Dieses Klapprad aus den 70ern ist supercool, hat aber plötzlich beim Bremsen mit der einseitigen Handbremse den Bremsschlauch losgelassen. Der Alte hatte keinen Bock mehr. Zum Glück gibt’s noch Trick 17, die Rücktrittbremse, die aber gleichzeitig die Gangschaltung ist. Naja, is nix passiert, hab mich nur erschreckt und mir überlegt, ob ich nicht doch ne BU abschließen soll. 

 

 

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