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Let it begin…wieder mal

11 04 2006

Alles hat ein Ende, nur die Wurst…man kennts ja. Und leider ist es auch so. Alles worauf man hingefiebert hat, geht vorbei und bleiben tut auch was Schönes: Erinnerung. Ich finde den Spruch „Vorfreude ist die schönste Freude“ so unglaublich wahr. Ich freu mich immer wie Bolle auf Ereignisse, die mir bevorstehen, auf Urlaube, auf Auszeiten, auf Tage an denen was Tolles geplant ist…und so schnell sind die vorbei. So auch mein Urlaub. Man zählt die Wochen bis es soweit ist, irgendwann sind es nur noch Stunden, die einen von der bevorstehenden freien Zeit trennen und dann sitz ich hier und tippe und hab die Woche schon hinter mir. Naja, ich hab extra kein verlängertes Osterwochenende genommen, weil ich diese Woche als Durststrecke für die nächsten paar Tage Ruhe sehe. Wahrscheinlich gingen die Feiertage unter und man würde sie nicht so sehr wahrnehmen und schätzen, wenn man sowieso die ganze Zeit Urlaub hatte. Samstag muss ich allerdings doch nochmal ran. Jedenfalls hat mein Arbeiten gut angefangen, ich bin eigentlich gern wieder hingegangen. Zumindest als ich dann da war, ging´s mir so. Ich hab nicht mal was verlernt, das find ich ohnehin total faszinierend, wie man sich Dinge behält, einen Automatismus entwickelt. Leidiges Thema, die Analysenwaage. Wie der Ochs vorm Berg saß ich an dem alten Ding in der Schule und jetzt geh ich wie selbstverständlich damit um.

Die Freunde aus der Ferne sind am Wochenende auch wieder da, endlich wieder mit dem Mädchen aus Flensburg an schiefen Tischen im Chaos Café quasseln und der Berliner ist auch mal wieder „daheim“. Ich sitze hier an Ort und Stelle, begrüße die, die wiederkommen, winke denen zum Abschied, die sich etliche Kilometer weiter weg in Thailand die Sonne auf den Pelz scheinen lassen…und bin trotzdem froh, hier zu sein, Postkarten zu bekommen und mir erzählt zu bekommen, was auswärts so passiert.


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