12 Stunden Dauervergnügen
17 06 2006Vor meinem Tor begann heute Morgen um 10 mein wundervoller Tag und dort endete er auch. Der vom letzten Wochenende schon bestens bekannte Bluebird, besetzt mit meinen beiden Miezekatzen, flog uns drei spaßverlangenden Mädchen gen Pfalz. Dort gibt’s tolle Mohnfelder und den Holidaypark. Letzteres war unser Ziel. Für 23 Euronen hatten wir freie Fahrt. War schon gleich sehr enttäuscht, als ich am Eingang las: „Zur Zeit außer Betrieb: Die Teufelsfässer“. Zum Teufel nochmal, auf die hatten wir uns so gefreut, nicht zuletzt wegen der wässrigen Abkühlung…die gute Wildwasserbahn. Als wir vorbeiliefen, erblickte ich einige Jungens im Blaumann…die hatten die Bahn bald wieder repariert und so kamen wir am Nachmittag doch noch dazu, uns abzukühlen. Die 40 Meter hochgebaute Achterbahn, die steil im 90°-Winkel dem Boden entgegenrast, ist wohl das Einzige, was mir noch Bauchkribbeln verschafft. Irgendwie war ich recht unbeeindruckt von dem Nervenkitzel, den es früher immer gab…das war alles nur noch Spaß
Nur den Freefall-Tower betret ich wohl nie mehr. Nun gut, jedenfalls haben die G-Force-Betreuer von allen die schönsten Uniformen an…so Survivallook. An der Wildwasserbahn müssen sie weißgelbgestreifte Hemden tragen zu grauen Hosen. Etwas strange auch Aufpasser Arne-Ralf , der uns erst in der Buh-Geisterbahn vor dem Einstieg im Dunkeln auf die Füße leuchtete und dann am Donnerfluss meinte, uns wiederzuerkennen. Ich erkannte ihn auch wieder, nur war mir bei Tageslicht klarer, dass er wohl Dieter Bohlens Bruder sein muss. War ihm wie ausm Gesicht geschnitten, schnipp schnapp. Trashig wie immer die Wasserskishow…warum tu ich mir das immer an? Vielleicht einfach, weil Trash witzig ist. Ich steh drauf…ich bin nicht so der Showangucktyp, deshalb brauch ich was zum Lachen. Dazu brachte mich die nicht ganz so exakt geschnittene Celine Dion-Begleitmusik und „Wakeboarder Jordan“, der beim Abschlussbild, als alle graziös in ihren Schwarzrotgold-Anzügen die Arme empor hoben, nur genervt zur Seite schaute. Alles in allem wars n schöner sonniger Tag, bloß war man früher überwältigter von solchen Attraktionen, wie heute. Auf der Heimfahrt hatte ich den Eindruck, wir wären alle müde, doch dann hatte eine von uns den Einfall noch was zu machen, irgendwo was zu trinken gemütlich…A5, Darmstadt, optimal. Abfahrt Richtung Stadtmitte, Kasinostraße, Rhönring, Heinheimer, Café Chaos. Wohin sonst?
Und morgen will ich in den Woog.




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