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Es läuft aus uns raus!

23 07 2006

Zuerst: Dieser Eintrag war von gestern, aber das System funkte nicht, darum war auch die Seite selbst von dir nicht anzuschauen. Jetzt ist alles wieder normal und ich freu mich. Los geht’s mit dem eigentlichen Eintrag:

 

Viel Mist aus unserem Mund, manchmal Schnupfen aus der Nase, Urin aus der Blase…etliches läuft aus uns heraus. Manches sollte besser doch drinbleiben, anderes würde uns zum Platzen bringen, müssten wir es in uns behalten. Leben läuft auch aus uns heraus. Zeit verfliegt. Und sie nachzufüllen ist nicht möglich. Was uns bleibt sind entweder die schönen Erinnerungen, wenn diese eher schlecht sind, möchten wir am liebsten gar nicht, dass sie zurückkommen. Manches Erlebte können wir wiedererleben, zwar nicht genau so, wie es mal war, aber annähernd so.

´ dann ist das Leben ein Gefäß, das man gefüllt hingestellt bekommt, und zwar gefüllt mit Zeit. Und in diesem Gefäß ist ein Loch drin und die Zeit fließt unten raus, so ist das nämlich, wenn man überhaupt von einem Gefäß sprechen will. Und Zeit, das ist das Blöde daran, kann man nicht nachfüllen´  Das hab ich gestern in „Herr Lehmann“ von Sven Regener gelesen. Fand das ganz interessant, so diese Vorstellung. Denn es stimmt, wir bewegen uns im Prinzip alle darauf hin, dass das Glas halt mal leer ist. Hängt dann wohl nur noch am Blickwinkel. Wie mit dem Optimisten und dem Pessimisten, die unterschiedlich ein halb leeres, bzw. halbvolles Glas beurteilen.

Das Buch generell kann ich empfehlen, hab ich glaub ich auch schon mal. Ebenso wie den Film, Christian Ulmen hat ja die Hauptrolle. Und unweigerlich lese ich das Buch und wie das so ist, macht man sich dann Bilder im Kopf zurecht und ich kann gar nicht anders, als dann an die Schauspieler zu denken. Das schränkt meine Phantasie ein!

Aktuelle Kamera in mein Leben noch kurz, das Posthofeinweihungsfest meiner Apotheke war sehr schön gestern Abend, auch, wenn ich keinen Hunger hatte, danach waren zwei Miezekatzen bei mir, wir haben wegen Anton dem mutigen Grashüpfer geschrien, Kerzen angemacht und den lauen Sommerabend auf meinem Balkon genossen. Phase 10 dabei und um 0:00 war Ende vom Lied. Musikalisch begleitet wurden wir von Phoenix, passte zur Atmo´. Heute Morgen bin ich zur Arbeit, war aber hauptsächlich im Hintergrund tätig. Meine erste Brechampulle ever geknackt, mit der Spritze aufgezogen und ab die Post in die Nasensalbe damit. Mal sehen, ob ich Montag Zäpfchen gießen muss. Immerhin muss ich doch keine 46 Stunden arbeiten, meine Kollegin ist für mich eingesprungen. Gerade regnets, endlich! Heute Abend geht’s mit den Miezen von gestern, die aber nicht von gestern sind, ins „Final destination“. K´s Frisör hat gesagt, das wär supergut…Indie und so. Na dann, lass rocken, I am so excited.

 Nachtrag: Ihc werde morgen noch posten, wie das Final Destination ist und der ganze Abend. Einen Vorgeschmack gibts auf der Seite von Kristina…siehe unter Links.


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