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Love and Hate…everything changes

16 07 2006

10 Dinge, die ich hasse

 

Blöde USB-Sticks, die nicht machen, was ich will

Camembert am Stück

Blöde Promis, die sich für die Queen überdimensional große Hüte kaufen und Kostüme für 50.000€ tragen und gleichzeitig Wohltätigkeitsveranstaltungen machen.

Dass man sich als Mädchen dauernd die Beine rasieren muss.

Lautrülpser.

Unsere schmale Einfahrt.

Dass ich nicht 5cm größer bin.

Meinen inneren Schweinehund, die Sau.

Aufschwätzer, auch, wenn’s einfach ihr Job ist.

Forellen, weil ich sie nicht schnell essen kann.

 

 

10 Dinge, die mich zum Strahlen bringen können

 

Ein Flutschfinger.

Eine Konzertkarte, die an der Magnetwand hängt.

SMS´s und E-Mails zu bekommen.

Was zu bloggen.

Das Display der Waage, das ein eigentliches Fliegengewicht anzeigt.

Dass ich kerngesund bin.

Pakete von Frontline mit etlichen Zugaben.

Reisefieber.

Gute Musik hören und dazu Autofahren oder Tanzen.

Erfolgreich beim Einkaufen gewesen zu sein.

 



Da fehlte doch was

16 07 2006

Irgendwie ist nicht alles mitgegangen beim letzten Eintrag.

Sommerhits… gibt’s dieses Jahr auch genug, „The Veronicas“ aus Australien haben so nen gute Laune-Hit aus der Dose rausgebracht, find ich nett die Mädchen. Gabs gestern live bei „Ding.tv“, kann man nix sagen. Auch ganz sommerlich frisch der Song von dem Typen, der wie Xavier Naidoo singt, außerdem gibt’s noch so nen Schönling im Stones-T-Shirt, der in seinem Video Doppelrollen hat und hübsche Mädchen ausm Rucksack zaubert. Wie der Kerl heißt, weiß ich nicht, nur dass er am Meer wär, wenn Sommer wär. Gentleman meldet sich auch zurück, sehr schön sehr schön. Sonne direkt in die Ohren also.

 



Musik Musik!

16 07 2006

Dafür gibt’s nen Extra-Eintrag. Aktuell: MIA mit „Tanz der Moleküle“. Ja, Album kommt bald. Ebenso wie das Neue von Madsen. Gestern Nacht lief auf MTV noch „Du schreibst Geschichte“, die neue Single, die Geschmack aufs Album machen soll, bereits das zweite. Ich bin schon angezeckt. Schließlich war das Debütalbum meines Erachtens ein absolut gelungenes Projekt, an dem es von meiner Seite aus nichts auszusetzen gibt. Schreien geht nämlich auch auf deutsch. Live sind die Madsenjungens auch ein Hochgenuss und die vielleicht wahrgenommene Arroganz ist berechtigt, vielleicht deshalb, weil es keine ist. Bleiben wir in good old Germany, auch Bela B. hat seine zweite Singe am Start. Privat rockt er ja jetzt mit Sarah Kuttner…da hat sie sich echt was ausgesucht, mannometer. Ich hoffe für ihn, dass die Ohren noch nicht bluten, wobei seine Schnitte privat vielleicht auch total still ist, man kann ja nicht nur quasseln! Jedenfalls begleitet Bela die gute Charlotte Roche im neuen Song „123“. Die Frau ist der Knaller, Name gelungen und gut im Übersichselbstlachen bzw. Ausmakelntollesachenmachen: Bei Harald Schmidt hat sie mal ihr Zahnimplantat rausgenommen, sie hat nämlich weniger Vorderzähne als normale Menschen. Sommerhits



Don´t drink and drive!

16 07 2006

Mein Ginger-Ale-Konsum ist momentan hoch wie nie! Vor nem Jahr ungefähr hab ich Blut geleckt, fand´s gut und vor ner Zeit hab ich dann wieder mal eins bestellt und seitdem trink ich das außerhalb fast nur noch. Alkoholfreie Alternative für mich, jetzt wo ich fahren muss. Gestern dann war ich auf J´s Fete, da gabs dann auch Schweppes Goldgetränk und so zusammengezählt hatte ich sicherlich nen Liter. Das Zeug könnt ich mir nur noch einflößen. Ich gestehe mir ein, dass damit sogar die sonst als mein Lieblingsgetränk bezeichnete Coke light geschlagen ist. Generell finde ich diesen ganzen Bio-Anbaukram ziemlich lächerlich, keine Ahnung, ob mein Dosenmais gentechnisch hergestellt ist, ich denke, Bonduelle passt da auf, aber es ist mir auch egal. Wenn es jedoch ein solches Bioprodukt gibt, das ich sehr sehr mag, ist es die gute Bionade. Allein der Kronkorken ist so Retro, dass man ihn gar nicht abmachen will. Hat man das dann doch schweren Herzens übers Herz gebracht, hat man freien Zufluss auf nicht zu süße Limo. Holunder, Litschi…mjam! Trinken ist ja so wichtig. Hinke da momentan allerdings selbst etwas hinterher. Zwo Liter Wasser…schön und gut, aber ich komm wohl grade auf einen. In der Schule hatte ich immer die Flasche vor mir, da ging man ja ständig dran, aber jetzt…Muss ich dringend ändern- ist das bis zum Jahresende nicht passiert, wird das mein guter Vorsatz für 2007!

Was gibt’s noch so? Mein Abend gestern war nett, im Garten mit PTA´s und 3 schwarzen Schafen. Glaube, es war für alle recht nett, obwohl ich mein Versprechen mit den Helge-Witzen gebrochen habe. Ansonsten war ich DJane, hungrig, Photographin, Verblitzerin, der Eiffelturm und Mickymaus. *Wer-bin-ich-rockt* Als wir nur noch zu dritt waren, haben wir uns noch den norwegischen Film „Elling“ reingezogen. Saulustig. Es geht um einen 40-Jährigen Musterpyjama- und Sofamusterpullunderträger namens Elling, der immer noch bei Mama lebt und der sich beim Gedanken an den Malle-Urlaub zu allererst fragt, ob das Klopapier denn dort auch vernünftig sein würde. Außerdem zerstört diese Überraschung, in den Urlaub zu fahren, seinen ganzen Alltag, Elling möchte bestenfalls ein halbes Jahr vor dem Vorhaben darauf vorbereitet werden. Nun gut, Mama hat die Tickets besorgt, dann wird auch geflogen. Dumm, dass das Hotelzimmer der beiden nur ein Doppelbett hat. Elling entlarvt diese Erkenntnis als eine groteske Sexfalle, die ihm seine Mutter stellen wollte. (das war die Stelle an der ich losgeprustet hab, gut, dass ich kein Getränk im Mund hatte in dem Moment) Mit Mama will Elling ja mal gar nicht…aber vielleicht mit Meg von nebenan, die ständig ihre Brüste präsentieren muss…da traut sich Elling allerdings nicht ran, denn Georg, Megs betrunkener Mann, lauert. Das Ende ist recht traurig, aber irgendwann muss ja jeder auf seinen eigenen Beinen stehen.



Ei gude wie?

15 07 2006

Könnte die Woche über immer anders antworten. Genau genommen war´s mehr an der Grenze des größten Mistes, den man fühlen kann, als dass ich gut drauf gewesen wäre. Das Arbeiten war total stressig. Meine Apotheke (siehe Link) wird nämlich doppelt so groß, es waren Bauarbeiten, außerdem ist Urlaubszeit…auch für Kollegen. Und so war ich doch auch teilweise auf mich gestellt. Ist ja eigentlich wünschenswert, aber abends war ich dann ziemlich platt. Zu Hause bekommt man dann noch schlechte Laune vorgehalten, mein Bruder macht grade die Grenzenaustestphase durch und entwickelt sich in großen Schritten zu einem Billighiphophörenden Charakterschwein, das zu purem Egoismus und Terror nicht nein sagt. Und wenn man dann nein zum Bruder sagt, liegts an einem selbst. Gestern war ich zum ersten Mal diese Woche total gut gelaunt und kam nach Hause, gleich fing der Ärger an und ich war drauf und dran, bald auszuziehen. Möchte ich immer noch. Immerhin dauert die „Phase“ meines Bruders schon Ewigkeiten, so lange kann man gar nicht in der Pubertät sein. Boy interrupted. Naja, gestern Abend hab ich dann eine ehemalige Schulkollegin getroffen, das war sehr nett, vor allem, weil sie vor ner Woche auf dem Klassentreffen war, wo scheinbar rauskam, dass eigentlich jeder der immerhin 6 Teilnehmer irgendwo nen Schatten hat. Nach einem Ginger Ale im Café Chaos sind wir ins „Stella“ gegangen. Sehr nette Location in der Rheinstraße hinter Matratzenconcord. Für 3€ lässt dich der hübsche Student eintreten, austreten kann man auf Toiletten mit 70-er Jahre Tapete, wenn man sich am DJ vorbeibegibt, der House spielt (und K: Die 80er kommen wirklich wieder, dein Bruder ist ein (Lost) Prophet!), kommt man auf die Terrasse, auf der etliche bunte Liegestühle aufgeklappt sind, der Duft von gegrillter Worscht steigt einem in die Gurke und drinnen gibt’s Couches und ne lange Bar. Ich war sehr zufrieden und empfehle das guten Gewissens. Heut Nachmittag werde ich mit dem Fahrrad aufs Feld fahren, um Sonnenblumen zu schneiden. Gibt sicher auch schöne Photos. Heute Abend bin ich nämlich zur Prüfungsfete einer Freundin eingeladen, da schenk ich einfach mal nen Strauß Blumen. Außerdem muss ich tanken. Bei den Preisen vergehts einem da echt.



Wär ich doch nur Bundestrainer…

12 07 2006

Wie gerne würd ich’s wie Jürgen machen: Ausgelaugt, müde, fertig, ausgebrannt und Lösung des Problems ist ne Auszeit. Natürlich müsste ich genug Geld gescheffelt haben, um mir das gönnen zu können. Beides ist irgendwie nicht so realistisch. Mich macht meine Arbeit grade ziemlich fertig, ich fieber den Wochenenden entgegen, aber so gut die Entspannung auch tut…bald hat man wieder alles am Hals. Zum Glück sind es jetzt nur noch knapp 3 Wochen bis zu meinem Urlaub. Gestern hatten wir eine Teambesprechung, das war richtig gut. Danach hatte ich die Möglichkeit, in eine riesige DVD-Musiksammlung reinzuhören und reinzugucken, umgeben von ungefähr 10 Boxen, die so groß sind wie ich. Einmaliger Klang und du denkst, du bist mitten dabei aufm Konzert der Stones. Das war wohl der Lichtblick meiner Woche bis jetzt. Und dann noch diese Hitze…zum Lifestyle passt sie ja, beim Arbeiten ist sie furchtbar. Ich könnte grade nur alles miesmachen und sämtliche Depri-Gedanken zum Besten geben. Tu ich aber nicht, seid fröhlich und gebt mir was davon ab.



Nah beieinander…

10 07 2006

…waren gestern  ja wohl unglaubliche Freude und Tränenfluss. Ich schaute das Spiel, stand total unter Strom, als das Elfmeterschießen begangen wurde und als das dann ein Ende hatte…wenn man die Italiener sah (der mit den abgeschnittenen Haaren war mein Held) hat einen diese Freude angesteckt und als die Franzosen gefilmt wurden, hätte ich beinahe Tränen vergossen aus lauter Mitgefühl. Ich war ja eigentlich für keinen so richtig. Wobei, die Kopf-an-Brustbein-Doz-Aktion von Zidane war ja mal was anderes. Da war mal  wer kreativ…von wegen Bein stellen oder eine auf die Backe langen…nee nee. War eben ein billiger Abgang. Hätte gerne gewusst, ob er nochmal aus der Kabine (oder wohin er sonst geflüchtet ist…vielleicht auch aufn Bier in die nächste Kneipe) gekommen wäre, wenn Frankreich den Titel geholt hätte. Vorhin hat das zweite deutsche Fernsehn, mit dem man besser sieht, nen Rückblick gezeigt auf den großartigen Patriotismus und wie stolz jetzt alle auf ihr Land sind und wie schön es ist, dass endlich mal Gelegenheit war, zu zeigen, dass man deutsch ist. Einige kündigen an, ihre Fahne jetzt auch nach dem Zauber ausm Fenster hängen zu lassen. Na, da bin ich ja mal gespannt. Zwei Momente, die ich nahezu wunderschön fand war zum einen die Kanzlerin, wie sie Klinsmann herzlichst umarmt hat, nachdem er seine Medaille umgehängt bekommen hat von ihr (sicher darf er jetzt „Mama“ sagen) und auch sehr schöner Moment waren die weltbesten Sportfreunde Stiller, die für alle Fälle mal ihren Song umgeschrieben haben und ihr Auftritt, als Schweinsteiger mitgeholfen hat, zu drummen. Anbei: 54, 74, 90, 2006/10“ und „Zeit das sich was dreht“ (oder so) waren für mich die einzigen WM-Songs, die das Zeug hatten, dieser WM gerecht zu werden. Auf jegliche Kooperation von Künstlern mit Goleo, diesem Zottelvieh und seinem sprechenden Fußball, konnte ich gut und gern verzichten.

Gestern war dann generell sehr chillig. Ich hab das Examen und die schlimme Zeit davor eigentlich schon hinter mir gelassen, für mich zählt im Moment eigentlich nur der Moment und dazu gehört sicherlich keine Vergangenheit. Ich hab den Wisch in der Tasche und das wars. Dennoch werde ich manchmal beinahe wehmütig, wenn ich so lockere Sonntage erlebe. Sonntage waren nicht grade mein Lieblingswochentag, heute hat der Sonntag das Zeug dazu, es zu werden. Vor etwas mehr als nem Jahr war Sonntag der Tag nach Samstag (wie heute auch), an dem man geschaut hat, dass man nicht so spät heimkommt, so dass man Sonntag Morgen frisch aufstehen kann, damit man spätestens um 12 lernt. Gestern sah das so aus: Noch zurückerinnernd an die Nach-Fußballguckfahrt (sowas hab ich noch nie erlebt…all diese Leute auf der Straße…) stand ich auf, begab mich zum Frühstücken, dann irgendwie die Zeit totgeschlagen, Besuch von K. bekommen, mit ihr mit dem Auto gen schöne Stadt Darmstadt, selbstredend mit Sonnebrille auf der Gurke, die Sportfreunde mit „Wie so einst Real Madrid“ in der Musikmaschine, ab ins Café Chaos, Eis geschlungen, bemerkt, dass in der „Vision“ ganz schön viel über Billy Talent steht (hat der sich die Artikel erkauft?), dann runter in den Herrngarten, Frisbee geworfen wie die Profis, dabei den Trommlern und Didgeridoo (Word where is the Alternativvorschlag for the richtige Schreibweise?) gelauscht und zu guterletzt Ewigkeiten am Wasser den lustigen Enten zugeschaut. Zurück heim, Blümchenkaffee mit weißer Schokosoße auf K´s  Balkon genippt und dann richtig heim. Heute wars recht stressig mit dem Arbeiten, aber ich muss mir meinen Urlaub in 3 Wochen doch verdienen.

Oft erwähnt, jetzt lesbar: Von mir schlicht als K. erwähnt, bloggt. Flink verlinkt bei mir zu finden.



Die Ruhe vor dem schreienden Sturm

8 07 2006

Vorneweg: Vorhin klappte mein Internet nicht, also kommt dieser Eintrag bisschen später, nachdem Schland die Portugiesen in den Boden gestampft hat. Morgen mehr dazu. Aber hier erst mal die Gute-Nacht-Geschichte:

Mein Konto ist noch lange nicht leer, aber leerer als heute Morgen, als ich aufgestanden bin. Endlich hab ich meinen Laptop und dachte mir, ich schreib jetzt erstmal was, bevor ich mich da dran setze. Ich hab schon Geduld, wenn’s so ans Anstehn an der Kasse geht oder bis ich mein Essen kriege, das ich bestellt habe, aber bei sowas verlier ich schnell die Nerven und ärger mich. Ich will dann alles Schritt für Schritt machen, stelle aber fest, dass es nicht so einfach ist und man doch noch nachdenken muss.

Aber langsam langsam, mal von vorn. Heute Morgen war ich sehr müde, hab mich zur Arbeit gefahren und irgendwie rasten die Zeiger im Kreis. Als man mich fragte, wie lange wir noch dasind und ich sagen wollte „Ne halbe Stunde“, rettete mich der Blick auf die Uhr vor einer Falschaussage, denn es sollte nur eine Minute sein, die mich vom Feierabend am Mittag trennte. Es war schon grau und regnete. Na toll, morgen wollte ich doch Woogswasser durchschwimmen… Doch eins nach dem anderen, eigentlich hatte ich für heute geplant, nochmal in die Stadt zu fahren. Allein ist das langweilig, also hab ich schnell V. angerufen, die war spontan und allahopp, rubbeldiekatz, saßen wir zusammen in meinem Wagen, die Arctic monkeys bei geöffneten Fenstern hörend. Parkplatz stand schon bereit, mal vorwärts einparken und den Snob in seinem orangenen Audischiff verärgern, das war ein Spaß. Der wollte mich dazu bringen, mich selbst einzuparken, damit er noch hinter mich passt. Tja, nicht in dem Ton, Alter! Meine Errungenschaften heute sind allesamt wieder mal echt welche, die ich ganz unbedingt gebraucht habe. Ehrlich. Die Jeans ist super. Sitze sie grade ein, meine Ma ist der Meinung, sie gehöre ungefähr bis zum Bauchnabel, ich weiß, dass sie ordentlich grade so über die Hüfte geht und sie steht mir genial. Mein Auto sehnt sich nach Design. Ich hab Leuchtsterne gekauft, so zum Aufkleben, diese Dinger, die man an der Zimmerdecke hat. Ich hab sie jetzt aufm Amaturenbrett und eine schwarze Miniquietscheente mit Sternen und der Zahl 13 baumelt vom Beifahrerspiegel. Wenn das mal nicht besonders ist.  Die, die ab und an mit mir mitfahren dürfen sich also freuen. Demnächst saug ich auch mal für euch, sieht aus wie Sau…was habt ihr denn an euren Schuhen? Stroh und Körner. Ab und an fällt einigen wohl auch mal n Haar von den Zähnen.

Sodele, ich setz mich jetzt an den Schreibtisch und hoffe, die Installation des Gerätes funktioniert einwandfrei, wenn nicht, wird man meine Ärgernisschreie im Umkreis von 20 km zu hören bekommen, wenn es windig ist, auch im Umkreis von 40. Nachher geh ich in den WM-Garten, wie auch immer das da ist, aber mit den Miezen wird’s sicher nett.



Und ich dachte morgen wär Finale…

7 07 2006

Deshalb hatte ich den Besuch aufm MuseUmsUferFest (das ist so ein geniales Wortspiel) in Frage gestellt. Letztes Jahr waren das unglaubliche Menschenmassen. Und jetzt so zur WM? In Euphorie, wenn Finale ist, was alle am Main auf Leinwand sehen wollen, würde das sicher noch schlimmer. Ich weiß nicht, wie das morgen wird. Mittlerweile weiß ich ja, dass morgen nur um den dritten Platz gekämpft wird. Weiß auch nicht, was ich da verdreht habe. Viele sind schon abgereist aus Frankfurt, was bedeuten könnte, dass es nur normal voll wird. Und das Schöne ist ja, dass ich endlich mal wieder was trinken könnte, in Frankfurt muss man ja dann Äppler trinken. Schließlich fährt einen die S3 nach Haus. Und Kultur schadet ja nicht. Na mal schaun, Spontaneität olé. Wink mit dem Zaunpfahl an V. und K. !

Hab ne Packung Hanuta im Keller entdeckt. Mit WM-Bildern. Insgesamt hab ich ganz schön reingehaun, hab 3 Stück weggeputzt, selbstredend in der Reihenfolge analog zum Prinzenrollenkeks „Waffel bzw. Keks, Schoko und nochmal Waffel bzw. Keks“. Ja, in der Hoffnung, dass Frings drinist. Pustekuchen! Musste mich mit solchen Amateuren wie  Poldi, Schweini und Schneidi, ähm Schneider zufrieden geben. Mehr Hanuta geht aber nicht, sonst werd ich dick. Und das darf nicht sein, weil ich weiter Bikini tragen will und für die Freesouljeans sollte ich auch so bleiben wie ich bin.

Gerade hab ich mein Englisch aufgefrischt mit der ersten Folge „Fawlty Towers“ mit John Cleese. Ist so ne britische Komödienfolge aus den 70ern, von der der Chef immer geschwärmt hat. Jetzt hab ich die ganze DVD-Staffel ausgeliehen bekommen und da die very british speaken bin ich auf Untertitel angewiesen. Hatte erst deutsch drauf, aber dabei lernt man ja nix. (Anbei: Haben The Rasmus ne neue Single draßen? Klingt verdächtig danach im Radio…). Ist einfach gestrickt, Mr. Fawlty ist der aufbrausende unsympathische Hotelbesitzer, Sibyll ist seine Tussnelda, die auch im Hotel arbeitet und dann ist da unter anderem noch der arme Manuel aus Barcelona, der so schlecht englisch versteht und dann immer von Mr. Fawlty fertig gemacht wird, weil er nicht auf Anhieb versteht. Naja, man merkt schon sehr, dass Humor früher anders war, was nicht heißt, dass es nicht witzig wäre. So mit Stuhl wegziehen oder Grapefruit vom Boden aufheben, säubern und wieder auf den Teller legen. In die Hosen hab ich mir noch nicht gemacht vor Lachen, höchstens geschmunzelt.

So, morgen arbeite ich, also mach ich ma nen Punkt.



(Billy-)Talentfrei einparken

7 07 2006

Ich behauptete immer von mir, es wäre so. Ist es auch, man schaut ja meist nur auf die negativen Dinge, so liegt das Gewicht eher auf den Sachen, die ich nicht kann. Bis heute finde ich es schade, dass es nur bis zur musikalischen Früherziehung mit dem Musikater (…der Musikater schleicht herum und schaut sich nach den Kindern um…jedes Kind hatte so ein Plüschvieh und das Heftchen dazu.) gereicht hat. Andererseits ist es eine Plage, wenn Kinder Blockflöte lernen müssen. Nicht nur für die Kinder, sondern erst recht für die Nachbarn. Mir geht´s jedenfalls so, mich interessiert nicht, wie begabt dieses immerzu böse schauende blonde Gör ist, sondern nur, dass ihr Geflöte grausam ist und dass sich damit eigentlich nur die Eltern rühmen wollen. Naja, ich würde gerne Klavier spielen können. Einmal hab ich Gitarre probiert, aber ich hab das nur mit dem Schlagen drauf, meine Finger sind nicht flink genug zum Greifen. Jetzt aber dazu, was ich endlich kann: Einparken. Und zwar rückwärts. Letzte Woche im Gefälle, das war sehr riskant, aber das war der einzige Parkplatz. Heute wollte ich schlicht und ergreifend die 2 Euro Parkplatzgebühr sparen und habs mal so probiert. Endlich klappts. Und ich machs nach Gefühl. In der Fahrschule gab es diese Tricks, aber daran halt ich mich nicht mehr, damit funktioniert es nicht. War mit J. dann einkaufen, bei Saturn gibt’s nen 1-A Laptop für 100 weniger als Mediamarkt, den kauf ich morgen. Ne Maus wäre auch noch drin als Rabatt. Jaja, hab ich angefragt, ich probiere jetzt aus, ob ich das Handeln von meinem alten Herrn geerbt habe. Wenn ich Maus und Laptoptasche aushandle, bin ich ein Fuchs.

Heute ist es furchtbar drückend, ich mag sowas nicht, wenn’s schwül ist, weil Regen und Sonne sich abwechseln. Oder wenn’s eben regnet und es warm ist. Wenn die Sonne schon nicht scheint, versuch ich selbst zu strahlen, grade eher weniger, ich bin nämlich müde. Als Sonnenersatz hab ich ne Sonneblume gekauft. Die steht jetzt auf meinem Balkon, herausgerissen aus der Armee der Sonneblumen bei Blume 2000. Außerdem ist meine CD-Sammlung um ein Exemplar reicher, ich hab den Amelie-Soundtrack. Zugegebenermaßen eines der wenigen klassischen CD´s bei mir. Ist ja auch nicht alles Hauruck. Aber vieles. Wobei ich anmerken muss, dass meine Sammlung vielfältig ist und so ziemlich jeder was finden dürfte, das er mag.

Bis heute Abend kann ich mich noch entscheiden, das Klassentreffen meiner Abschlussklasse zu besuchen. Die Einladung in Regenbogenschrift hab ich sorgfältig entsorgt. Wie kann man denn so nen Quatsch schreiben „Na, Leute, hab ihr denn eure Ausbildung fertig, n Haus, n schickes Auto…seid ihr denn vielleicht verheiratet oder habt gar Kinder?“. Nee, ich hab nur meinen Traumjob und n Auto und keine Lust auf Pseudointeresse.  Mich nervt sowas: Man geht auseinander, grüßt sich auf der Straße, die einen tun es, die anderen weniger, man hat so aber nix mehr miteinander zu tun. Und dann soll ich mich da auf´n Bier treffen und von meinem Leben erzählen…Die Leute, die einen mögen, quatschen auch so n bisschen, wenn man sich mal zufällig sieht, mit einer hab ich über Mail wieder Kontakt aufgenommen, wir planen, uns zu treffen. Und das find ich auch ehrlicher und intensiver als so eine organisierte Sache.

Naja, ich dufte nach Douglas, hab mich durchprobiert und leg mich jetzt so in die Kiste. Friedlich mit dem Gedanken, 26 Euro dortgelassen zu haben. Immerhin hat mir der geschleckte Typ ne schöne Tasche gegeben. Morgen ist in Frankfurt Museumsuferfest, war letztes Jahr sehr schön, bis auf die Platzangst am Mainufer, mal sehn, ob ich hingeh, alle Museen hab ich letztes Mal ja nicht grade gesehen. Ach ja, und ich finds gut, dass Olli im Tor steht, wenn wir auf Platz 3 kommen.