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Vorm Urlaub

28 09 2006

Beim Arbeiten hab ich heute das Frank Pop Esemble im Radio gehört und schaute an mir runter, als es hieß “Hip teens don´t wear blue jeans”. Denn bald bin ich ein Twen. Die Assoziationen an Zahnspange und Pubertät gehören in einer Woche der Vergangenheit an. Doch auch der ein oder andere Pickel gehört zum Tennie-Sein und nicht so ganz in meinen Plan passt deshalb, dass auch 30-Jährigen noch ab und an eine Eiterwulst aus dem Gesicht entspringt. Gut, so schlimm war es bei mir noch nie, aber das ein oder andere Horn hatte ich schon zu zerdrücken. Meine schonmal angesprochene To-Do-Liste habe ich soweit erledigt, ich war beim Optiker, war bei der Bank. Letzteres war echt gut, ich hatte eine Überweisung und einen Scheck, mit dem ich, wie ich sagte, 300 Euronen abheben wollte, diese bitte gemischt, am liebsten in 10ern und 20ern. Gemischt…das hatte ich mir anders vorgestellt. Aber Geld ist Geld und so habe ich ein dickes Portemonnaie mit lauter 10ern und 20ern :-)

Weniger erfreulich: Das Transrapid-Unglück. Im Radio verlas man die Namen, meine Mutter traute ihren Ohren nicht, als sie hörte “Detlev Schubsky”. Er ging aus Hessen weg, nach Berlin, mehr wusste sie nicht und dann war er bei Transrapid, im Stern ist er sogar aufgeführt mit Bild, man nannte ihn sogar so: “Mr. Transrapid”. Dafür, dass keine Verwechslung vorliegt, spricht, dass er auch auf dem Friedhof ausgehängt ist, meine Oma hat das gesehen. Meine Ma sagt, er kannte schon als Kind immer die ganzen Automarken und Modelle, scheinbar war er ein echter Fanatiker und dann als Gästebetreuer in diesem schnellen Ding. Auf dem Klassenzimmerklassenfoto, das mir meine Mutter auch gezeigt hat, sitzt er hinten links. Ich habe darüber schonmal gebloggt, aber ich finde es immer beunruhigend, wenn ich am Wochenende Zeitung lese und die Totenanzeigen sehe, in denen Menschen aufgeführt sind, die den Jahrgang meiner Eltern haben.

Von meiner To-Do-Liste wurde auch abgehakt, dass meine Hose gekürzt werden sollte, die liebe Dame, die das macht, hat vorher etwas geflucht, weil soviel zu tun ist und immer mehr kommt, aber ich habe ihr gleich gesagt, dass sie sich mit mir ganz viel Zeit lassen kann, weil ich ab Samstag den Bodensee unsicher machen werde. Naja, unsicher nicht, ich werde ihn bereichern möchte ich sagen. Morgen gehts noch mal hier los, Mieze K. und ich schnabulieren was Gutes und rocken danach die Batschkapp.



Freie Fläche

24 09 2006

Kein Alkohol ist auch keine Lösung, so die toten Hosen. Dacht ich mir auch, und hab statt Milch, Baileys in meinen Kaffee geschüttet und nicht nur weil die Tasse grün-weiß-gestreift ist, schmeckt das. Macht man ja nicht alle Tage. Ebensowenig macht man alle Tage, was ich heute gemacht habe- Ordnung. Der Spruch “Wer Ordnung hat, ist nur zu faul zum Suchen”, ist Blödsinn in meinen Augen. Denn wenn man schnell was finden muss, ist es unvorteilhaft, wenn man zuviele Stellen zum Suchen hat und dann plötzlich nicht mehr sicher ist, ob man die gesuchte Sache überhaupt besitzt. Um dem entgegenzuwirken, habe ich mein Chaos geordnet und Staub entfernt, mit dem Sauger (dabei habe ich mich um einen Schnürsenkel beraubt, den ich aber eh nicht mehr brauche) und währned der Schrankaktion gemerkt, dass ich zuviele Taschen habe. Abgesehen davon, dass ich da ne klare Rangordnung habe, welche ich mag und welche nicht, doch beachtlich. Außerdem befindet sich in jeder Tasche etwas, das ich mal gesucht habe und nicht zuletzt habe ich in einigen Hosentaschen Haarklammern von H&M wiedergefunden, von denen ich dachte, alle verloren zu haben. Dass ich jetzt erstmal wieder Ordnung habe, soll jedoch nicht die Behauptung durchleuchten lassen, dass ich ab jetzt wieder alles finden werde, ich kenne ja meine Panik, wenn ich nicht auf die Schnelle meinen Schlüssel in der Handtasche finde, was man an meinem hastigen Gruscheln merkt. Bisher hatte der Text so gut wie nichts mit der Überschrift zu tun (gerade das Neue von den Killers im Radio, geiloooooo BERLIN, Miezen, erinnert euch…sie wollen besser werden als die Strokes? Möchte behaupten, dass sie das für mich geschafft haben), was ich jedoch mit folgender Grabung in meiner Erinnerung einleuchtend machen möchte. Ich saß im “Rubens”, einem Halbedelcafé in Berlin-Kreuzberg in der Sonne, dabei 2 Sozialpädagogikstudenten, einmal weiblich, einmal männlich, V. und ich und die Ergotherapeutin. Letztere meinte, sie fände es toll, wenn man in seiner Wohnung eine große freie Fußbodenfläche hat. Meinungen wurden geäußert, dass die Fläche dann ja quasi für die (Mieze-)Katz ist, was widerlegt wurde, indem man sagte “Aber man kann zum Beispiel Photos auf dem Boden ausbreiten und sie angucken”. Pause. “Also ich hatte noch nie das Bedürfnis, Photos auf dem Boden anzugucken”. Sehr lustig, wir lachten. Die Person, die die Behauptung aufgestellt hatte, meinte aber, was ich unterschreiben würde: “Aber man weiß wenigstens, wenn man Photos auf dem Boden angucken wollte, könnte man es”. Ich mag auch ne freie Fläche. Mein Zimmer ist normalgroß und reicht, aber wenn man Platz hat, nutzt man ihn und irgendwann merkt man, dass es einem doch zu voll ist, dann nämlich, wenn man in seinem Zimmer Parcours laufen muss. Manchmal musste ich das und das Möbelstück, das das Problem war, war nicht etwa dafür da, es ordnungsgemäß zu nutzen, nein dieser Tisch wurde zugeschüttet mit allem, was man grade nicht gebrauchen konnte. Nein, kleine Brüder wurden nicht darauf abgestellt, ha. Mein IKEA-Besuch bescherte mir den LACK-Beistelltisch, der wesentlich kleiner ist, als der Vorgänger, immerhin ein Echtholztisch, aber zu wuchtig. Nun ist dieser umgezogen in das Zimmer meines Bruders und ich habe Platz. So ein LACK ist nämlich viel einfach irgendwo in ne Ecke gestellt und wenn ich wollte, könnte ich Photos auf dem Boden ausbreiten.



Aktuell.

20 09 2006

Die Läuse gehen um. Besorgte Mütter stürmen die Apotheke und verlangen Mittel zur Prävention. Wenn sie das Geschäft verlassen haben, bilde ich mir ein, es würde jucken. Doch das legt sich wieder. Mich juckt grade gar nix. Nichtmal die Woche, die auf den ersten Blick wirkte, als würde sie mch dahinraffen. Aber nein, ich bin resistent gegen aufkommende Schwächeanfälle. Gerade läuft im Hintergrund die Supernanny. Ich vermute, dass ein cooler Indie-Typ die Hintergrundmusik aussucht, da waren schon so oft tolle Bands im Hintergrund, Fernseher lauter und man fühlt sich wie bei Micha Kraft. Der werte Herr wird in 7 Minuten seine Youfm-Sounds starten. Werde ich heute aber verpassen, höchstens die Playlist wird mich per E-Mail ereilen. Apropos Musik, die Scissorsisters rocken ja mal! Erinnern stimmtechnisch ziemlich an die Beegees, aber toller Clip zu einem Lied, das außergewöhnlich dazu beiträgt, einem gute Laune zu bereiten. Die hab ich aber sowieso. Und morgen zieh ich kein T-Shirt an, sobald ich draußen bin, find ichs total frisch, eigentlich muss sich nur noch die Sonne verziehen, dann ist Herbst. Die nächste Woche will ich nutzen, um endlich meine To-Do-Liste abzuhaken. Meine Pepe-Hose aus Berlin (ich bin beinahe stolz darauf, ein  Teil dieser Marke zu besitzen) ist immer noch nicht gekürzt, wenn es minus 10 Grad ist, brauch ich sie nicht mehr tragen. Auch noch zu erledigen ist die Sache mit meinen Winterreifen, dazu allerdings brauch ich den Mann, unter dessen Tisch ich meine Füße strecke. Wer soll denn sonst mit dem Reifenhändler handeln? Außerdem bin ich bei dem Thema das, was man ahnungslos nennt, man könnte mir beinahe nen Fahrradreifen aufspannen, ich würde glauben, es habe alles seine Richtigkeit. Und was ich in diesem Jahr auch noch hinter mich bringen will, ist der Impfpass, ich muss mal auffrischen lassen, bzw. will ich wissen, wie lange was noch hält. Wichtig ist auch die Sache mit meinen Maulwurfaugen…brauch mal wieder nen Sehtest, brauche Linsennachschub, aber ich vermute, diese Stärke ist für mein rechtes Auge nicht mehr die Richtige. Doch wenn das alles geschafft ist, geht es ab in den Süden, ab an den Bodensee, zwar nicht hinein aber drumherum und hoffentlich auch mal drauf. Einziges geplante Event ist der Kula-Club bis jetzt, sozusagen die Batschkapp am See.



Ich bin der Streichelzoo

15 09 2006

Während die Traumhochzeit von Carla und Susanne bei Verbotene Liebe flimmert, erzähl ich mal von meinem Tach. Halb beunruhigt, weil ich schon weiß, dass Susannes Ex-Mann eine Bombe in petto hat, die er drohen wird zu zünden. Just in diesem Moment hat der artige Fahrradkurier das rot eingepackte Päckchen an die Bedienstete abgegeben und gleich wird es es auf dem Geschenketisch landen…landen…oder hochgehen…schaun mer ma.

Jedenfalls hatte ich heute nur einen halben Arbeitstag und überlegte mir, weil meine Ma scheinbar irgendwas ausbrütet, ob ich wirklich wie geplant in die Stadt fahren würde. Der ein oder andere wird sich noch erinnern, wie das letztes Jahr ausging mit der Lungenentzündung…Als ich jedoch von der Arbeit heimkam, war sie halb am Schlafen und stand dann auch auf. Nein wie geil, ich muss diese Ironie nochmal schnell aufgreifen: Wisst ihr, wer der Pfarrer ist? Dr. Flöter, der schwule Arzt aus der Lindenstraße! Zum Wegschmeißen…Verbotene Liebe hat nunmal Comedy-Touch. Weiter gehts. Comedy-Touch hatte Darmstadt heute auch, zwar war meine Parkplatzsuche nicht allzu lustig, weil genug Lücken auf mich gewartet hatten, aber in der Innenstadt fand im Luisencenter eine Art Modelwettbewerb statt, ich habe den Moderator nicht gesehen, nur gehört, an seiner Stimme habe ich erkannt, dass er gegelte Haare hatte, ganz bestimmt. Von oben konnte man die kritischen Bewertenden beobachten, wie sie ihre Nummernkärtchen ordneten. Etwas später in einer Seitenstraße eine Reihe Hunde, sehr gepflegt, dachte, das wäre die Parallelveranstaltung, aber scheinbar sollten die Hunde bloß lernen, sich unter Menschen zu benehmen. Scheinbar hatten sie Spaß, alle Schwänze wedelten fröhlich wie Pendel. Eigentlich war ich gezielt Shoppen, aber daraus wurde nix, ich war nicht bereit, für Fetzen soviel Geld zu zahlen und so schaute ich mal hier und dort. Nach knapp 2 Stunden (hatte mir extra nur für begrenzte Zeit ein Parkticket gezogen, damit ich keinen Großeinkauf starte) waren es 3 Tüten, die ich zu tragen hatte. In der violetten von Henschel & Ropertz befand sich also ein schwarzer einfacher Pulli in hervorragender Qualität mit einem von mir eigentlich weniger geliebten V-Ausschnitt, aber dabei sah es doch gut aus, außerdem hab ich den selben Pulli nochmal in Rundhals. Schwarz sieht immer elegant und schlicht aus und dennoch locker, aber nicht trashig und in Kombi mit einem meiner Tuch-Schals oder nem Button ist das doch ganz individuell gestaltbar. (Gleich kommts zum Kussibussi zwischen Garf Lahnstein und Ellisabeth…verfänglich und dem Serientitel mehr als entsprechend…wird Nico es verhindern?? Ich mag Arno, ich hoffe, Nico kommt dazwischen). Damit dem Pulli nicht langweilig wird, habe ich bereits meine Winterjacke gekauft, muss ja nicht bis nächstes Jahr warten, wenn die Mehrwertsteuer gestiegen ist und so war ich erstaunt, in einem Qualitätsgeschäft nur 50 Euronen dafür locker machen zu müssen. “Das war ja klar”, war die Reaktion meines Vaters, weil die Farbe der Jacke dieselbe ist, wie die des Pullis, aber auch hier…hab ja noch nen dunkelgrünen Parker, den trag ich als Alternative. Und seit der Grundschule hatte ich keinen Pelzkragen mehr, so ein bisschen Puschelwuschel hab ich also jetzt an der Kaputze, gefällt mir total gut, nur hoffe ich, das reizt nicht noch mehr, dass man mich immer streicheln will. Ich erinnere mich an die Kollegin, die mir immer so gern über den Rücken streift (siehe Überschrift). In der grünen Tüte habe ich das Körperspray “White musk” ausm Bodyshop getragen, war ne Empfehlung von Mieze K. und meine liebe solche: Danke, ich bin begeistert. Weniger begeistert war ich von dem Versuch, mir ne Kundenkarte für 10 Euro anzudrehen. Dafür war meine Ma wiederum begeistert, dass ich ihr n Papayaduschgel mitgebracht habe, es hätte wie immer ja nicht sein müssen, aber ja, gern geschehen. Heute Abend wird sie damit noch duschen, vielleicht hilft es ja beim Gesundwerden. Wie könnte ich aus der Stadt hinausfahren, ohne was bei H&M gekauft zu haben? War nur ne Kleinigkeit (ist er verwerflich, dass ich lachen muss, weil gerade Menschen mit ner Pistole bei VL bedroht werden? Haben ja jede Spezialversion einer Hochzeit eingebaut), was zum Schlafen, allerdings nicht, wie fast alles in diesem Geschäft mit Snoopy, sondern mit ner kleinen Stickerei. Made in Bangladesh, ich hoffe, es waren nicht wirklich Kinderhände, die das gemacht haben, aber wenn doch, haben sie es wirklich schön gemacht. Die vierte Tüte ließ sich nicht an einem Tragegriff transportieren, auch nicht rauchen, ich hatte sie in der Hand und konnte sie zum Schluss aufessen. Tadaaa, eine Eistüte! Eis Venezia wird ja bald mit dem Lebkuchenladen abklatschen, der dann im Winter dieses Zeug verkauft. Heute jedoch gönnte ich mir nochmal 3 Kugeln, Stracciatella, Schokominz und Maracuja und ich wäre keinem böse gewesen, der spöttisch gesagt hätte “Dein Eis ist ja größer als du”, die Tüte war nämlich elendig lang. Während ich eisessend zum Parkplatz schlurfte, bepackt mit den Plastiktüten und meiner neuen Tasche mit den tausend Innentaschen, fing es an, zu regnen. Aber nur leicht, das war schon wieder rum, als ich losfuhr. Überall kostet Kraftstoff grade 1,22 hoch9 und da hab ich erstmalig bei “Tiger wash” getankt und bin seltenerweise von einem Erwachsenen ;) bedient worden, der Mann war total nett, so stell ich mir das vor. (Neiiin, der schöne Leonhard darf nicht sterben!!!) Heute Abend fahr ich zur Mieze J., momentan hab ich noch Kopfschmerzen, wahrscheinlich hab ich wieder zu wenig getrunken. Morgen früh arbeite ich nochmal 4 Stunden und dann darf auch ich ins Wochenende starten. Mit V. werde ich morgen ne Vor-Lachen-Wegschmeiß-Filme-Session machen, zweimal Helge Schneider und hoffentlich auch zum 258. Mal “Abbuzze”. Da mein Weg so kurz ist, dass ich laufen kann, werden wir wohl auch n bisschen was trinken, horten ja schon seit Ewigkeiten unsere Berentzen-Flaschen und hoffen auf DIE Gelegenheit.

Für die, die mitm Auto in Darmstadt rumkurven eine wichtige Info: Wenn man vom Rhönring nach rechts auf die Frankfurter Landstraße abbiegt, hat man kein Vorfahrt achten mehr, sondern es gibt eine Ampel mit Rechtsabbiegerpfeil. Muss man eben drauf achten, nicht dass man sich denkt “Hach, is ja grade schön frei, fahr ich mal” und die Ampel blitzt. Aufgepasst und mitgemacht also.



13 09 2006

wer den gestrigen Abend nochmal aus den Augen meiner smarten Begleitung lesen möchte, folge dem Link unter “Krstinas Katzenrock”, da auch das Lied, das half, Augen zu öffnen.



Spiderman zu Besuch bei Catwoman

13 09 2006

Viel unspaktakulärer als die vielversprechende Überschrift das Erlebnis an sich, das schlicht heißen könnte, Spinne in Sandras Auto. So ging es mir gestern, ich aufm Sprung, Auto auf, das Licht geht innen an und angeleuchtet wird etwas, dass sich flink über meinen Sitz bewegt, mit kleinem Körper und ellenlangen Beinen. Sollte ich jemals behauptet haben, Spinnen seien kein Problem für mich, es sei denn sie seien fett und haarig, habe ich gelogen. Ins Auto einsteigen und einfach losfahren konnte ich nicht, töten kann ich sowas auch nicht. Zurück und sturmgeklingelt, Ma muss das erledigen. Ohne Taschentuch fasst sie die Tiere aber auch nicht an. Bis sie dann eins hatte, war die Spinne tausendmal irgendwo aufgetaucht und dann leider auf ewig verschollen. Ich war irgendwann so mutig und bin einfach eingestigen und losgefahren, in der Hoffnung, dass sich nichts plötzlich von der Decke abseilt oder sich ausgerechnet auf die ständig anzufassende Gangschaltung setzt. Auch Mieze K. hat das Spinnentier nicht entdeckt, habe brav gewarnt, dass uns diesmal jemand achtbeiniges nach Dieburg begleitet, jedoch weiß ich nicht, ob Spinnenohren so Billy Talent resistent sind und ob sie unseren Katzenjammer so ohne weiteres aushalten. Jedenfalls war es ganz schön, eher geredet und Musik gehört als getanzt, ich hatte zwei der stylischen Africola-Flaschen in der Hand und extravagante Gestalten gibts im Dieburger Tanzgarten auch genug. Um 12 machten wir uns auf den Weg nach Hause, der gut gekleidete Emo hüpfte an uns vorbei und wir näherten uns dem goldenen M, Mc Drive. Und wer sich fragt, wo die Polizei denn immer ist, wenn was passiert, kann ich das Geheimnis lüftend erzählen, wo die sind: Bei Mc Drive. Letztes Mal hinter uns, gestern vor mir. Naja, im Großstadtrevier essen sie ja auch mal ne Currywurst zusammen. Einen Cheeseburger und ein Happymeal mit Figur Bulli, einem Hippie-VW-Bus in türkis mit der Aufschrift “Peace” und “Love” (pardon: Fuck the world…insider…) weiter, die Madsens eingelegt und immer darauf bedacht, dass der Ketchup auch auf den Pommes bleibt und nicht auf die Sitze rutscht, ging es nach Hause.

Und was ist jetzt mit der Spinne? Sie ist gestorben. Heute Morgen bekam ich erzählt, dass meine Eltern sie gefunden haben, (nur ein Sitzpolster trennte uns voneinander, denn sie saß unterm Sitz) und beseitigt haben, ich weiß eigentlich gar nicht, ob sie tot ist, aber sicher sind wir nicht so sozial gewesen, sie auf ein saftig grünes Blatt zu setzen, dafür hat sie mir einfach zuviel Ärger gemacht.

Jetzt bin ich jedenfalls müde, etwas Schlafmangel, 4 Stunden gearbeitet…

Und zu mir sagen  “Also bis morgen, in alter Frische”, darf man erst in einem Monat.



Fern sehen.

11 09 2006

Was ein Tag…strahlend ohne Ende. Die Sonne heizt uns nochmal richtig ein. Habe 7 Stunden gearbeitet, mir danach im anliegenden Kaufland was gekauft zum Mittagessen. Tiefkühlpizza Thunfisch ausm Steinofen “It´s from Doitschläääänd”. Tatsächlich mag ich in den meisten Fällen Tiefkühl ,lieber als frisch. Bei meinem schnellen Durchmarsch durch den Supermarkt, sind mir auch schon die ersten Lebkuchenherzen begegnet. Wenn das immer so früh anfängt hat man bis zum Advent doch schon keine Lust mehr und Dominosteine langweilen mindestens so sehr wie die Nikoläuse aus Schokolade, die bald zu Osterhasen 2007 verschmolzen werden. Das ist zumindest das Gerücht, ob es auch stimmt, weiß ich nicht. Ist mir auch egal, an diesen Schokofiguren esse ich meistens sowieso 4 Wochen, ich glaub, ne Tafel Ritter Sport dunkle Vollnuss findet eher Verwendung bei mir.

Seit dem Simpsonstag auf Pro7 letzte Woche, schau ich mir die yellow people immer öfter an, da waren alte Folgen dabei und dann die ganz Neuen und jetzt gibts eben die neusten immer abends zu sehen. Jetzt versteh ich auch endlich mal die Witze. Als Kind wollte ich das schon immer gucken, aber durfte nicht, meine Ma hielt davon nichts und glaubte nicht, dass ich davon was lernen könnte. Jetzt hab ich schon gelernt und viel schiefgehen wird auch durch Homergucken nicht mehr. Komischerweise wollte ich auch Star Trek und A-Team schauen, dabei würde ich heute eher einschlafen vor lauter Desinteresse. Was sich wohl nie ändern wird, ist die Liebe zu Löwenzahn, schau das auch heute noch gern, wenn auch ganz selten.

 Wer Lust hat, sich zu überprüfen, wie gut er sich noch auf der Europakarte auskennt, sollte ard.de aus´schecknnnn, da findet man das bei den Spielen. 15 Länder und die Karte und durch Draufklicken wird angepeilt, wo was sein könnte. Man kann sich da echt täuschen!

 Ach, und was ich auch seit Kindheit gesehen habe, war das Großstadtrevier. Läuft grade nebenher…Jan Fedder ist klasse, ganz groß!



Nimm Platz auf Jules

9 09 2006

Darf ich vorstellen, Jules, mein Neuer, auf dem ich meinen Hintern plattdrücken werde, wenn ich hier tippe oder andere Schreibtischarbeiten erledige. Jules besteht aus Aluminiumteilen, hat 5 Rollfüße und eine grüne Aufsitzfläche aus Holz, die ganz schön gelöchert wurde. Letztes Mal war Jules vergriffen in grün, heute hab ich ihn mitgenommen und sogar selbst montiert. Das Montieren von IKEA-Möbeln hat mich an die Überraschungseier von früher erinnert. Du packst da was aus und weiß nicht genau, was dich erwartet. Gut, man kennt das Ergebnis und muss die Pappkartons nicht schütteln und es gibt auch keine Regel, die besagt, in jedem 7. Karton sei schonb was Fertiges. Aber du hast Kleinteile und musst sie zusammenführen, sodass dein Möbelstück am Ende ausschaut wie in einem der zusammengestellten Zimmer im schwedischen Möbelhaus. Ich habe immer das Gefühl, ich könnte gleich in eine der Vorführwohnungen einziehen…Küchen, alter Schwede, da würde ich glatt zu Johanna Lafer mutieren. Vorhin ist mir was bewusst geworden, wenn ich an meine Errungenschaften denke: Geplant war hauptsächlich der Schreibtischstuhl, den wollte ich in hellbrauner Sitzfläche. Als ich dann einen Wohnzimmertisch gefunden hatte, entschied ich mich, dass weiß sehr nett ausschaut, frisch. Also die Überlegung, die Sitzfläche anzupassen und auch weiß zu nehmen. Grün überzeugte aber mehr, das grün ist schön. Das schmale Wandregalbrett nahm ich also exgtra in weiß, da ich ja mit einem ebensofarbigen Tisch rechnete. Bei den LACK Tischen angekommen, dachte ich mir, dass der grüne toll zum Stuhl passen würde. Letztendlich fand ich den Tisch (der, den ich ursprünglich ausgesucht hatte, gab es nicht mehr) in weiß sehr billig aussehend und entschied mich doch für hellbraun. Und jetzt, wo ich mich umschaue merke ich, ich habe einen hellbraunen Tisch, einen grünen Stuhl und ein weißes Regal :)  Unabhängig von Farben sind Düfte und so hab ich Unmengen an Vanillekerzlein gekauft, auf dass sie mir nach der letzten ausm Halse, ähm aus der Nase raushängen werden.

Am 26. November wird Frankfurt am Main von einer wahrhaft göttlichen Band heimgesucht, die alles andere als Engelchor sein wird. Die RED HOT CHILI PEPPERS stürmen die Festhalle. Endlich werde ich den crazy Skelettman live abgehen sehen, Anthony wird wunderschön singen und vielleicht den ein oder anderen Schwank von seiner Ex Heidi Klum erzählen und der ehemals drogenabhängige Gitarrist wird alle “Ahaaaaa”´s und “Uhuuuuuu”´s übernehmen. Das kam überraschend für mich, du bekommst ne SMS und da fragt dich jemand, ob du ne Karte willst und du sagst ja und auf einmal hast du eine. Naja, bezahlt hab ich noch nix von den stattlichen aber esmirwertseienden 55 Euronen, aber ich rechne fest damit, meine Karte noch zu bekommen. Mündlich gehört sie mir.

Komme gerade von einem netten Abend mit der Mieze K. Der Mond war voll, wir besonders nach unserem Besuch in der “Klamotte” übernormal gut drauf. Zuvor hatten wir ernste und lustige Gespräche hinter uns, in uns Ginger Ale (wie gut, dass wir nicht allergisch drauf sind), KiBa und Cola LIGHT. Vor uns lag noch eine kleine Tour durchs äußerst aufregende Industriegebiet Neu Isenburgs (?) vorbei an der Polizei, da mal einfach durch alle Parkplätze gefahren, die am Straßenrand waagerecht eingemalt sind…es war dunkel, ich dachte, das wäre die Fahrbahn. Nun gut, mit Razorlight im Ohr und unserem Geklatsche dazu, war uns alles egal. Schön wars und gerade hab ich das Gefühl: Ich muss weg.



6 09 2006

Momentan haben die Nachrichten in meinen Augen echt Spannungsfaktor ganzhoch. Das mit der entführten Natascha finde ich hochinteressant und heute Abend nach 9 wird man auf RTL ihr ORF-Interview von heute sehen. Finde beachtlich, wie man trotzdem so gut entwickelt zu sein scheint, sie scheint ja nicht auf ihrem Intelligenzstatus aus dem Entführungsalter stehengeblieben zu sein. Ebenfalls sowas wie ein großes Geständnis die Flucht ins Jenseits des Fleischskandalmannes. Hoffe immer noch, dass ich doch geschmeckt hätte, wäre meine Worscht bereits 4 Jahre alt. Hält mich alles nicht davon ab, Fleisch zu verzehren. Mit Genuss.

Ansonsten schlaucht mich diese Woche, morgen gehe ich nach der Arbeit sogar noch auf ein Seminar, um mich intensiver über Diabetes zu informieren, hab das zwar gelernt, hoffe aber, endlich mal ein paar Pens zu Gesicht zu bekommen und vielleicht geht man ja auch auf Unterschiede ein.

Die letzten Wochen hat man sich geärgert, wenn das Benzin so teuer war, heute ärgere ich mich, dass ich nicht noch gewartet habe mitm Tanken. So also 1,26 bei mir am Montag und heute nur noch 1,22. Auf mich wirkt das günstig, schließlich bin ich ja zu Hochbenzinpreisen Führerscheinbesitzerin und damit Benzinkonsumentin geworden.

Ihc glaube, ich leide unter akuter Schlafkrankheit grade, darum hier Schluss, Aus die Maus.



Hey du alte Kackbratze

3 09 2006

Titel der Show Kurt Krömers. Krömer ist nach Helge Schneider momentan mein liebster Zwerchfellmuskelmiezenkatermacher. Ab morgen kommt der in die ARD, leider erst sehr spät, dachte, ich könnte das gucken. Naja, lohnen würde es sich sicher. Homepage ist verlinkt, ebenso, wie die vom Helge. Seine neue Show heißt “I break together” und wie ich soeben herausgefunden habe (V. das ist für dich von Interesse, falls wir unser Vorhaben in die Tat umsetzen), wird Helge in Berlin auftreten um Silvester rum. Geplant ist ein Kurzurlaub in Berlin um diese Zeit und sooo gern würde ich Helge mal live sehen, hören…Und so teuer wie ich dachte, ist es nicht, 43 Euro sind das Höchste der Gefühle.

Das wär super, wenn ich wirklich noch mindestens die zwei geplanten Male fürn paar Tage wegfahren könnte, im Herbst an den Bodensee, im Winter nach Berlin…das wär n Traum. Ich mag das- kurz mal wegfahren, nicht ganz so überweit weg, aber über die hessischen Grenzen hinaus. Man will ja auch mal was anderes sehen.