pappalapapp :Kultig:Phantastisch:Bezaubernd:

30Oct/064

Music was my first love…Rolf Z. rockt :-P

Während auf neon.de andauernd Werbung für "Borat" flimmert, öffnet sich mein Profil nicht. Mir wäre lieber, das würde klappen und ich müsste dieses strunze schnauzbärtige Ding aus Kasachstan im mausgrauen Anzug, sponsered by DRK nicht anschauen. Gibt doch andere Filme, für die man werben könnte. Zum Beispiel für den neuen Streifen mit Jürgen Vogel und Daniel Brühl. Warum über diesen unattraktiven Mann so viel Terz gemacht wird, versteh ich nicht. Ich erinnere mich an einen Auftritt, oder war es gar eine Moderation, zu den MTV-Musicawards. Diese sind am 2. November übrigens wieder. Wer weiß, vielleicht darf ja mal ein deutscher Blödiant moderieren und kommt danach fett raus und nervt mit seiner Werbung zum neusten Film auf NEON. Wäre es Helge Schneider, wäre ich einverstanden. Sehr oft nominiert bei www.mtv.de sind die geliebten Red hot chili peppers, die ein so unglaubliches Potenzial haben und immer wieder neu begeistern. Ich habe für sie abgestimmt in den Kategorien BEST Group, Album und Song. Video wird von MTV selbst bestimmt, Mr. Barkley steht hier zur Auswahl, finde, das ist ein tolles Video. Seit sich unsere Musiksender eher auf Klingeltonwerbeschweinchen und Billigmoderatoren konzentrieren, die animieren, den Hot button klingeln zu lassen, indem man 20 Worte aus dem Wort EIS bildet, werden Musikvideos ja Mangelware. Vielleicht ist es auch gut, um soch auf das Hören der Musik zu konzentrieren und sie nur zu gucken, wenn man die Macher live vors Auge bekommt. Dann, wenn sie sich auf der Bühne austoben, sich zeigen, im Kreis Gitarre spielen, anstatt in bunten Klamotten durchs Video zu hüpfen, die Augen auf die Kamera gerichtet. In der Kategorie "Rock" fiel es mir sehr schwer, standen doch nur Bands zur Auswahl, die ich total gern mag und von jeder mindestens 1 Album besitze. Auch hier wieder Anthony und seine Jungs, aber ich ließ den Killers den Vortritt, hinten an stehen Evanescence, die mit ihrem neuen Lied Eindruck bei mir hinterlassen, die Strokes, deren Alben allesamt endlos gut sind, Keane, deren Frontmann grade zur Entziehung war, was sein Talent nicht minder beeintträchtigt, jedenfalls nicht offensichtlich. German Act war eher Qual, die Toten Hosen mag ich eigentlich, aber irgendwie hätte ich akutell erfolgreiche Bands erwartet. Also habe ich Flo, Peter und Rüde die Stimme gegeben, schließlich war es ihr Song, der das hochwichtige Spiel mit dem gepunkteten Ball diesen Sommer, begleitet hat.

Ansonsten begann mein Tag heute mit dem beruhigenden Wissen, dass mein Blutzuckerwert bei 80 liegt und dass das Pieksen gar nicht so weh tut und dass mein BMI auch im normalen Bereich ist. Kerngesund also. Ob das mit den Zähnen auch so ist oder ob Karius und Backtus bereits Hammer und Meißel angesetzt haben, werde ich wohl nicht so schnell erfahren. Zuviele Termine schon vergeben und wenn was frei ist, arbeite ich. Hab ja auch keine Zahnschmerzen, also putz ich einfach sorgfältig weiter und hoffe, doch noch demnächst nen Termin zu bekommen. Gut zu wissen, dass es keine Weisheitszähne mehr gibt, die einem Probleme machen könnten. Um dieses Defizit auszugleichen, fresse ich die Weisheit weiter mit Löffeln.

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29Oct/064

Panic at the disco-Bloggerabrechnung-und Männer

Ich hoffe, es ist bald wieder so weit. Genau gesagt am dritten November. Neuroplant wird schon gegen die Winterdepression geschluckt und bald wird mit den Füßen gezuckt. Micha Kraft legt auf in der Batschkapp, die wird nämlich 10 Jahre älter, als ich es bin. Klarer Fall, dass ich da sehr gerne hinmöchte. Ob ich mich der "Doc-Party" würdig fühle, muss ich mir noch überlegen. Mieze K möchte dahin, ne Fete für Menschen, die vorhaben, in Gesundheitsberufen glücklich zu werden. Momentan bin ich halbglücklich darin. Bin damit aber wohl nicht allein. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Ehrlich, es erleichtert ein bisschen, wenn man weiß, man ist nicht allein. Und andererseits würde ich mir vielmehr wünschen, es ginge uns allen gut und man könnte totalen Spaß miteinander teilen. Kann man ja auch. So wie gestern. Oder vorgestern. Wieder einmal habe ich "Muxmäuschenstill" in meinem bescheidenen Heimkino vorgeführt, nicht vorhandener Vorhang auf und ab die Post. Gerd´s Plauze, Mux´ Geheimratsecken, ein runtergerissenes Bikinihöschen, arschige Videokassetten, zügige Grafittisprayer...wir kennens ja. Ich habe allerdings den Eindruck, dass meine Begeisterung über den Film nicht zu toppen ist. Jedenfalls nicht von denen, die ihn mit mir schauen. Bin ich hier auch der Bekehrer zum guten Film oder was? Sicherlich nicht.

Du magst Harald Schmidt? Ich auch. Du bloggst? Ich auch. Was sagt man dazu:"...noch schlimmer ist natürlich alles, was eine Trainingsjacke zur Umhängetasche trägt. Vereinfacht gesagt: Menschen, die ihre Texte ins Netz stellen". Ich steh dahinter. Ich bereue nicht, ein Blogger zu sein. Das Bedürfnis, was zu texten und jemandem sichtbar zu machen, ist ja schon immer da, als ich das erste Mal meinen Namen kritzelte, wollte ich schon bloggen, glaube ich mich zu erinnern. Als ich dann die Gelegenheit dazu hatte, überlegte ich zaghaft, ob ich wirklich machen möchte, was alle machen. Ich wollte kein dummer Mitäiufer sein. Überwiegend war dann aber das Argument, dass ich wirklich Lust drauf habe und hatte und dass das nunmal eine natürliche Überschneidung meines Willens mit anderen ist. Ich ess ja auch Zitroneneis, obwohl ich nicht die Einzige bin, die es mag. Es zehrt schon sehr an mir, na klar ;-)

Tja, und sehr wertvoll ist Zeit. Ich verplempere sicher viel davon, was mir aber auch Nutzen bringt, davon bin ich überzeugt. Produktiv kann ich im Beruf genug sein. So produktiv jedenfalls. Heute Nacht gab es ein großes Geschenk, ja, wer es noch nicht mitbekommen hat: Die Zeiger sprangen um 3 zurück auf 2. Und nochmal zum Mitschreiben: Die Uhr wurde zurückgestellt und somit gab es eine Stunde geschenkt. Dange babba.

Jetzt, wo es wieder kühl ist und drinnen gemütlicher als draußen, kann man nun wirklich auch mal wieder nen Film schauen.Zu Hause und im Kino. Für zu Hause habe ich echt nen super Tipp, ich empfehle Mr und Mrs Smith. Brad Pitt überzeugt mich nicht. Also als Mann. Ich verstehe euch nicht, Mädchen, wo ist die Stelle, an der man merkt, dass er ein Traummann ist? Oder war das mal und der Zauber ist verflogen? Und Angelina Jolie...Adern ohne Ende...also da muss beim Blutspenden nicht viel geklopft werden, die Adern liegen wirklich frei aufm Arm rum. Fürs Kino kann ich den pradatragenden Teufel empfehlen. Locker und nicht allzuviel zu verstehen. Im Gegensatz zu Herrn Pitt hat der Freund der Hauptdarstellerin mehr Potenzial zum Prädikat "Traummann".

Nun gut, dieser Sonntag wird also locker verlebt. Wie, ist mir grade noch recht egal.

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23Oct/062

Es gab Reis, baby

Und dazu Karottenscheibchen...genauer gesagt, war es Suppe. Gut, dass ich nachm Arbeiten nebenan bei Meckes pausiert habe und im Auto bereits einen Cheeseburger nebst sehr leckerer Pommes gegessen habe. Und definitiv kann man sich schöne Momente schaffen. Eigentlich braucht man dazu nur ein bisschen Musik, sie ist ein wichtiges Utensil. Genau deshalb wird bei Filmen doch auch Musik zum Unterstreichen der  Stimmung benutzt. Für mich bedeutete es jedenfalls, ungesundes Essen in der Hand zu haben, das selbst nach 6 Wochen faulem Rumliegen keinen Schimmel ansetzen würde und da wo andere ihre Sonnenbrille ablegen, lag meine Pommestüte. System of a down klangen mir ins Ohr und durch die Scheibe sah ich Regen. Meinen Vorsatz, meine Kontaktlinsen abzuholen, habe ich verworfen. Mittwoch oder so. Morgen wollte ich das ersatzweise erledigen, aber morgen soll ich anders arbeiten...erstmalig bis 20:00, Einspringen. Naja, der teufel trägt Prada, ich trage nix. Jedenfalls nicht das, was ich wollte an den Füßen. Irgendwie bin ich ganz schön müde, also werde ich mal nochn bisschen von Reis träumen. Ach ja, auf der A3 ist heute eine Weltkriegsbombe hochgegangen. Im Frühsommer bin ich mit V. noch über diese Autobahn zur Campus-Invasion in Würzburg gefahren. Manche Sachen sollte man besser nicht wissen. Fest steht, dass meine Angst, mal im Woog zu schwimmen im Sommer und dann plötzlich zu sterben, weil eine Fliegerbombe von früher, als Darmstadt so stark bombardiert wurde, hochgeht, nicht so ganz unbegründet ist.

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13Oct/0643

Ich hab mindestens drei Zehn .

Heute ist es gespenstisch. Angeblich jedenfalls, denn jede schwarze Katze, die deinen Weg von links (besonders von links ist es schlimm) kreuzt, könnte dir Unglück vorhersagen. Oder die Leitern, die hier und da herumstehen. Du hast Lust, einfach zwischen ihren Beinen durchzulatschen? Tu´s nicht. Heute jedenfalls. Freitag der dreizehnte. Und die Quersumme des heutigen Datums also dem 13.10.2006 ergibt ebenfalls 13. Die schwarze minikleine Quietschegummiente, die auf der Beifahrerseite rumbaumelt in meinem Auto, ist auch schwarz und trägt diese Zahl auf ihrem Bauch. Eigentlich habe ich keinen Bezug zu diesem Tag. Ich finde Gothics und andere Schwarze (nicht zu verwechseln mit der Hautfarbe, denn die beschriebene Genre Mensch ist eher kreidebleich) eher zum Lachen, Pentagramme, die magischen drei Sechser...Und wenn ICH an einem dreizehnten Freitag mal Pech habe, dann so richtig. Der 13. Januar diesen Jahres zum Beispiel. An diesem Tag gedachten wir auch den heiligen 3(zehn) Königen, aber das tut nichts zur Sache. Mein Tag begann mit Bauchkribbeln ohne Ende. Ich sollte früh abgeholt werden von meinem Fahrlehrer, wir wollten nochmal die Vollbremsung lernen vor meiner Fahrprüfung. Im Schnee. Guten Gewissens steuerte ich uns zur Fahrschule, wo der Prüfer einstieg und ich es versaute. Ausgerechnet an so einem 13. An so einem! Immerhin hat man dann eine Entschuldigung, die anderen klar macht, dass man es mit Humor nimmt. Wer dazu nochmal was lesen will: http://sandra.blog.rilinger.com/2006/01/28/super-bleifrei/  

Heute jedenfalls gab es keine Dinge, die man Pech nennen könnte. Noch nicht. Es war eher stressig heute und irgendwie habe ich das Gefühl, dass nicht rüberkommt, wie sehr ich mich bemühe und dass es einfach nicht möglich ist, dass man mir Übermenschliches abverlangt. Und alles, was hinter meinem Rücken passiert, enttäuscht mich.

Wiedererkannt habe ich die Spinnenart von Konstanz. 2 dieser elendigen dickbäuchigen Krabblern klopften ans Laborfenster. Wenn es regnet, kommen sie aus allen Ecken. Jedoch muss ich jede Anfrage auf Freundschaft zurückweisen.

So weit so gut.

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12Oct/069

Ich lasses mal Revue passiern…

Um 7 aufwachen, gerade von einem teuren Ballettkleid geträumt, obwohl man keinBallett kann und auch nicht die Figur dazu hat. Dessert Dessert, wo kam dann des her? Schön: Gut geschlafen. Mal wieder. Keine Zeit mehr für Kaffee zu Hause. Draußen Nebel. Auf dem Feld besonders. Poldi und ich schaffen das, auch ohne Hans und Wurst, die teuren Nebelscheinwerfer. Rechter Fahrbahnrand nicht aus dem Auge verlieren. Links rum, 60 statt hundert. Ankommen, losstarten. Als sei es Montag. Praktikantenjob machen und dabei den Parkplatz im Blick. Die Süchtigen. Kaum ausm Auto aus, schon die Fluppe an. Lungenkrebs olé. Laugencroissant zum Frühstück, bei anderen Donut. Bei mir zum Spätfrühstück Laugenstange mit Tomaten drauf. Lieber da, als auf den Augen. Es gibt immer was zu tun. Und das ist gut. Montags und donnerstags für mich gut zu tun, keine Langeweile, aber auch nicht die Hektik des Wochenrestes mit den anderen Aufgaben an zweiter Stelle. Riesig: Samstag Geburtstag gehabt haben und Donnerstag immer noch beschenkt mit wundervollem Blumenstrauß in warmen Farbtönen. Warm ums Herz, warm umarmt. 4 gewinnt. Sachen packen und nach Hause. Heute haben die Jungs entweder Pickelcreme gekauft oder gewunken. Winke winke, sagt der Feuerwehrjungemann mit seiner Körpersprache, als ich endlich links abbiegen kann an der Straße, an der ich kein Stoppschild haben will, sondern ne Ampel. Keine Warterei und keine riskanten Manöver meinerseits und dererseits im anderen Auto, das niemals so teamfähig sein könnte, wie mein Poldi. Und so tolle Aufkleber hat auch keiner. THE KILLERS. MIEZEKATZ. SCHMETTALINGS. Um die Kurve und auf 100. Den Hügel, Berg, runter. Blumen ins Hotel Mama bringen und  Hotelbesitzerin in die Hand drücken. Weiter ins Brillengeschäft. Nasenfahrrad für ins Auge abholen. Das fürs Linke hab ich schon. Morgen beginnt der Test mit beiden. Zweiter Winker fährt n Lieferauto. Über die Straße, Mädchen. Ich danke mit einmal sehr nett lächeln. Er späht aus, in welches Auto ich steige und schaut Poldi tief in den Ausschnitt. Ab nach Hause. Da bin ich nun.

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11Oct/063

Schnelle Herzen holen Gold.

Habe zum Geburtstag nen Magneten geschenkt bekommen, auf dem eine Weisheit von einem gewissen Herrn Neuss abgedruckt ist, die folgendermaßen geht: "Heut mach ich mir kein Abendbrot, heute mach ich mir Gedanken". Ich mach mir dafür keinen Schlaf, sondern Gedanken. Und das ziemlich heftig, offensichtlich ist für mich, dass 90% der Gedanken eigentlich unbegründet sind und das, was es an Folgen hätte geben können, ist nicht eingetroffen. Diese verdammt Grübelei kostete mich bereits den 2. ruhigen Einschlaf...zum Glück schlummerte ich bereits vor 1 und nicht so wie zu PTA-Schulzeiten, als ich um 4 noch wachlag und bis zum Weckerklingeln hätte Sekunden zählen können. Der Gedanke, heute Morgen, als ich um 6 wachwurde "Klasse, noch 1, 5 Stunden", hätte wunderschön sein können...Man wacht müde auf, denkt, es ist schon vorbei und dann weiß man, man hat noch unglaublich viel Zeit zum Schlafen. Und dann schafft man es nicht mehr, weil das Herz grade Purzelbäume schlägt oder sonstwas. Man(n) rät mir, mal beim Arzt nach Hypertonie zu fragen...das ist mir mal hyperunangenehm, ich will nicht wissen, wenn ich krank bin.

Ansonsten ist es total gute frische Luft draußen...schöner Oktober, "wir werden wie Gold sein" singen KLEE, aber in Wirklichkeit flüstern sich das die Blätter schon zu. Ich erinnere mich an die Überlandfahrten in den Odenwald, alles wunderschön bunt und ich am Steuer des besten BMWs. Nun, und dieses Wetter lässt einen glauben, dass es dieses Jahr sicher keinen Schnee geben wird...rechnen muss man damit aber schon und so bekomme ich heute gleich 4 Winterreifen angeschraubt, gesteckt...angebracht, das ist allgemeiner.

Bis dahin nutze ich die Gunst der Stunde, mein Bett ein bisschen zu wärmen.

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7Oct/063

Bleibt alles anders

Es ist soweit, ich habe mein Tenniesein abgelegt, wie die rauchigen Klamotten von gestern und das Twensein angezogen, wie die frische Unterwäsche heute Morgen. Die Umstände dazu waren ganz nach meinem Geschmack, so, wie ich mir Leben vorstelle, so, wie mir Leben Spaß macht. Mit Menschen, die mir Spaß machen, Menschen, die mich bereichern, die mich auffangen würden, wenn ich fallen würde und die mit mir abgehen wie Zäpfchen, wenn ich gut drauf bin, Menschen, denen man sagen kann, was man an ihnen so mag und die einem das auch sagen können, Menschen, die ehrlich sind und voll spontan und kreativ. Ich war nie so richtig davon überzeugt, dass Mädchenfreundschaften funktionieren können, aber meine tun es. Wir sind die Miezekatzentruppe, an uns kommt keiner ran, wir können Bier trinken wie Männer (naja, manche trinken auch eher nen Caipi im Pub ;-)   ) , Musikhören in rot gestrichenen Zimmern, wir verbringen Abende miteinander, holen uns ab, bringen uns heim, zeigen uns, was zu Hause ist. I love it! Wer sich angesprochen fühlt beim Lesen und glaubt, eine der Miezen zu sein: Ihr seid mir wertvoller als alle meine 10 Krallen!

Konkret ging es gestern Abend bald im Bluebird abhebend über die 661 Richtung Eschersheim in die Batschkapp. Mit Wunderkerzchen in der Hand wurde erstmal die Mieze K nachträglich zum 22. begrüßt. "Schau genau hin, ich werd in ner Stunde 20", sagte ich zum Schätzken-Sager. Ich durfte mich einhaken und bekam meinen Eintrittsstempel geschenkt. DJ mit Plauze saß an der Bar, CD lief durch, The Rifles, nett, sehr. Ein Desperados sollte mein letztes Getränk vor 20 sein. Einen Zettel hatte ich beschriftet, um den DJ anzuflehen, was von Billy Talent zu spielen, das macht er ja nie, im Leeeweeee net. Dafür ging er auf meine Alternative ein: When we were young von den Killers. Allerdings erst nach 12. Da hatte ich doch extra geschrieben, warum ich mir das wünsche...naja, immerhin hat er es überhaupt gespielt. Von Viertel vor 12 bis Viertel nach 3 waren meine Füße in den grünen Dancingshoes by Chuck Tailor nicht still. Um Punkt gabs nen Countdown, der mich voll upgeliftet hat. Als Mieze K und ihre little sister (Quotsa rockzzzz) die Mücke gemacht haben, musste ich mit. Schließlich sollte ich ja nochn Zebra kriegen. Naja, es kam leider nicht. Oder es wurde verbacken und ich habe es mitgegessen...sie hatten mir einen Kuchen gebacken mit Schokolade und Guss und bunten Streuseln und wir haben es gegessen, mein Leben. Planzentaglobuli sag ich nur. Der Rest war wie ich hinter den Ohren: grün. Grüne Vasen, grünes Duschgel. Und ne Feckerling (siehe auch Schmetterling)- karte. Nach unserer Kuchenorgie hieß es Abschied nehmen (zum Glück nur bis heute Abend) und weiter gings zum Bluebird, in dessen Kofferraum auch noch was wartete. Ein Miezenpaket. Magnet, Karte, Miezenmilch, Kitekat mit Fleischeinlage, Lesezeichen, Miezenmilchglas...naja, Katzen brechen doch von Milch...fehlte eigentlich nur noch die Katze im Sack. Grandioser Film, mal so nebenbei bemerkt. An die Wand, du Schüftin. Was es damit auf sich hat, musst du ahnungsloser Leser selbst rausfinden. Wieder im Club, Alta, ging weiter die Post ab. Der kleine Brasilianer oder was das war, nervte tierisch, wir hätten ihn mal kratzen müssen, dann hätte er vielleicht eindeutiger als durch Wegdrehen und Flüchten gemerkt, dass wir kein Interesse an seiner Anwesenheit in unserer unmittelbaren Nähe haben. Nach Schluss irrten wir nochn bisschen durch die Großstadt, Rödelheim gesehen, nicht sehenswert, aber gesehen. Frankfurt bei Nacht...beeindruckend irgendwie...Lichter, Großstadt eben. Riesige Gebäude...Banken... der Main, die alten Häuser. Aber die Verkehrsführung...bei Nacht erträglich, tagsüber für mich eine wahre Horrorvorstellung.

Heute Morgen nach 5 Stunden Schlaf zufrieden, bekucht, beblumt, beschenkt. Und es ist noch nicht zu Ende.

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4Oct/067

10 plus 10 is 20

Anlässlich meines runden Geburtstag nochmal ein Zwischenstand, was momentan supercool ist und was ich nicht so mag:

 10 Dinge, die ich an dir liebe, Leben:

*mit den Miezen tanzen gehen

*noch ein paar Tage Teenie sein

*ewig lange Mails bekommen und verschicken

*schwarz anhaben und keine Fledermaus sein

*Karten für MIA und RHCP haben

*Musik hören ohne Ende

*Käsebrote

*nen Killersaufkleber besitzen

*Autofahren

*Kaffee aus schönen Tassen

10 Dinge, die ich an dir hasse, Leben:

*in 10 Jahren bin ich schon 30

*Zank mit frechen Brüdern

*früher als 8 aufstehen

*Schirm vergessen

*verschwenderisch sein

*Rotwein nicht mögen

*kein Talent beim Geschenkeeinpacken

*Entfernungen

*mich rechtfertigen zu müssen, weil ich mal keine Energie mehr habe

*abschminken wenn man müde ist

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4Oct/065

Konstanz war voll Kula

Ich bin wieder da. Die 3 Tage am Bodensee haben echt gut getan, wie sich das für entspannte Personen gehört, waren die Mieze V und ich nie unter Aktionsdruck und haben nur gemacht, was wir wirklich wollten. So kann man also auch nach Meersburg fahren, ohne Anette von Droste-Hülshoffs Domizil von innen gesehen zu haben. Vielleicht ist das, wie wenn man in Berlin ist und das Brandenburger Tor nicht anschaut. Jedoch hatten wir vor 5 Jahren, als wir schon mal so einen Urlaub gemacht haben, schonmal ins Häusle geschaut. Dass wir die Töchter von Frau Hülshoff sind, hat uns der Mann an der Schiffskasse allerdings nicht abgenommen. Doch jetzt von vorn: Die Zugfahrt gestaltete sich als einigermaßen gemütlich, ab Karlsruhe wars ziemlich voll im Zug und für Gepäck war auf der Ablage auch kein Platz mehr. Dass die Sonne schien, war natürlich Luxus. Angekommen am Konstanzer Bahnhof, verstauten wir das Gepäck in Schließfächern und gingen dann shoppen. Abends in den KULA Club, als wir später mit welchen redeten, lobte man uns dafür, dass wir ein Händchen dafür hatten, den besten Club zu besuchen. Das konnten wir uns vorstellen, denn es war einfach nur der Hammer, die Location selbst und erst recht die Musik. Sogar Billy Talent durfte ich mir wünschen und man gewährte mir den Wunsch. Lieber DJ, nicht so wie andere in Eschersheimer Dissen, die den Namen einer Kopfbedeckung tragen. Wobei ich mich nicht beschweren darf, am Freitag lief das neue Killers-Album und ich hab nen fetten Aufkleber bekommen. Sonntag dann ausgeschlafen und hinterher in die Stadt, Crepes essen, ein Halbfrühstück und dann weiter zum Eisessen, das sollte so gut sein und das war es. Dabei ließen wir durchscheinen, dass wir Touris sind, haben Postkarten geschrieben. Die Typen neben uns, die uns anquatschen wollten, redeten zu laut, sodass ich mitbekam „Hey, die sind nicht von hier, die schreiben Postkarten“. Perfekte Prävention, Postkarten schreiben, bei diesen Kerlen war es zumindest gut. Haben den Tag dann schlendernd am See und in der Stadt verbracht und noch ein paar kleine Klamottenläden ausgeguckt, es regnete und wir hatten unsere Regenschirme zu Hause vergessen, Packliste olé. Später waren wir im Kino, superguter witziger Film „Ich, du und der andere“. Ich sag nur: „Say hello to my little friend“ =) Und: Ich mag Margarine eh lieber als Butter.  Montag haben wir genutzt, um noch mal richtig einkaufen zu gehen, waren dann eben drüben auf der Meersburg, abends im „Shamrock“, nem ganz tollen Pub, Batschkappmusik im Ohr, Guinness im Glas und gestern sind wir wieder abgereist, wobei der Zug den Anschluss verpasst hat und wir so 2 Stunden später zu Hause ankamen. Und der Zwiebelknoblauchgestank im Abteil war auch Brechreiz erzeugend. Ebenso wie die ekligen Spinnen, die echt überall rumhangen...

 

Heute hat die Mieze K Geburtstag, also sind wir gestern Abend noch in den Tanzgarten gestolpert und pünktlich um halb12 heimgefahren, um bei ihr zu Hause nochn Sekt zu trinken und ein Stück ebener Donauwelle zu essen.

 

Zu meinem anstehenden Geburtstag bleibt mir nur zu sagen: „Die Zähne machen richtig Spaß, sie schlafen nachts im Wasserglas, Falten schlägt der dicke Hals, auch ein Zeichen des Verfalls“ (DÄ)

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