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Wie es ist, sein Herz für einen Tag in Heidelberg zu verlieren- und sich dabei auch

29 12 2006

Heute hatte ich nen freien Tag, die Verlängerung ins Wochenende sozusagen. Ursprünglich wollten wir zu dritt mal wieder nach Heidelberg, letztendlich waren wir doch nur zu zweit und ich möchte nicht leugnen, dass natürlich was fehlte. Oh Mann, so kann ich nicht arbeiten! Der Käse rutscht dauernd fast von meinem supersexy Käsebrotbrötchen runter (Becel, wer sagts denn…Cholesterin olé) und die Musik macht mich ganz verrückt! Rock auf die Glock, wie der von mir innigst geliebte Markus Kavka gestern bei MTV Brand:neu ankündigte. Ja, wer ist es denn? Das DISCO ENSEMBLE, boah, ich könnte ausflippen. Die Superduperheldentypen haben wohl die Madsen-Jungs supported, f***, warum hatte ich keine Madsen-Karte? Egal wie- das Album brennt! Und im Auto wird es einen ähnlichen Effekt haben wie Billy Talent. Darauf freu ich mich wie sau. Ja, halt stopp, zurück zu Heidelberg. Morgens geschlafen bis neune, dann wunderbar gefrühstückt mit der werten Familie (besonders die Anwesenheit meines Bruders ist immer wieder ein…Erlebnis…-das man besser nicht hat)und es ist ein guter Tag, wenn man sich denkt, man hätte ne Sonnenbrille gebrauchen können. Die braucht man ja nicht bei grauem Himmel und Regen, nein, die braucht man, wenn die Sonne scheint und die schien. Die schien und schien. Im Zug mussten wir uns R&B von 2 Ey-Alder-Schickerias anhören, die auch noch mitsangen und so ne Art “Wo bisde du mein Sonnenlischd”-Lied abspielten und sich schminken mussten und endlos nervten. Dabei mussten wir uns doch auf Stadt Land Alkohol konzentrieren. Immer noch mein Lieblingsreisespiel. Also einmal umgesetzt und in Heidelberg raus. Am blechernen Pferd vorbei und am Drahteselmeer vorbei, da mal in die Sonne gestellt und n schönes Bild geknipst. Straight geradeaus gen Fußgängerzone und erstmal in ne Seitenstraße, in nem winzigen Snowboardladen geschnuppert und sich vom zugedröhnten Verkäufer sagen lassen auf die Frage “Habt ihr die Jacke noch in anderen Größen?” — “vielleicht…”. Mal zu schaun, konnte er sich aufgrund sicher unglaublich belebten Geschäftes sicher sparen und hat es deshalb nicht getan. Wenn unser Magen sagt “Ich hab Hunger, krieg ich was?” sagen wir jedenfalls nicht nur “vielleicht” und lassen nichts folgen. Also wunderbar das 5 für 5 Angebot genutzt und Spaghetti gegessen und einmal Salat mit und einmal ohne Mais. Yeah, Mais rockt und ist in Fäkalien gebündelt auch noch erkennbar. Wunderbar  und sehr lange den Hintern in die dunklen Ledersessel gedrückt und dann gediegen begonnen, zu shoppen. Nein, vorher noch ein Besuch am Neckar mit Photos per Selbstauslöser und ohne. Gymnasium und Krankenhaus, schön schön. Durch die kleine Gasse dann aber echt zum Shoppen. Eine Seite, andere Seite. Nicht viel gekauft, aber viel gesehen, viel geredet, viel gelacht, viel einfach so gewesen. Zuguterletzt natürlich ein Besuch bei Starbucks, der Schöne. Kronleuchter und Sessel. Jawoll, es war schön. Auch hier das Blitzlichtgewitter auf uns niederregnen gelassen und dann noch Shampoo besorgt. Und im Seifenladen gerochen, gedrückt…und mit der Ahnung rausgegangen, dass man sicher krass riecht, wenn man da arbeitet. Zurück zum Bahnhof, Ticket raus, in die Bahn rein und nach Hause. Schön wars.

Ach, witzige Sache gesehen bei Relay am Hauptbahnhof Darmstadt. Wir stehn da so vor Abreise und gucken nach Musikheftchen. Und nebendran halt so Verkehrsmittel. Ja, Automagazine, Motorrad, Schiff…obendrüber eben die Überschrift “Verkehr”. Oberstes Regal, außer Reichweite von Kindern und Menschen unter 1,60: Nackte Frauen. Muss ein Witzbold gewesen sein, der im Genre “Verkehr” eine solche Zweideutigkeit erkannt hat.


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One response to “Wie es ist, sein Herz für einen Tag in Heidelberg zu verlieren- und sich dabei auch”

30 12 2006
Caipi (12:59:17) :

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