wortstaub.de - Das literarische Blognetzwerk

Too much ist einfach zuviel.

29 03 2007

So, ich hoffe, das Serotonin in der Zartbitterschokoladenumhüllung meines Mmmmmm-Magnumeis fängt gleich an zu wirken. Bis heute Mittag hatte ich noch Top-Laune und dann prasselte soviel auf mich ein und es machte keinen Spaß mehr, unter Strom zu stehen, weil es mir immer schwerer fiel, einzuschätzen, was Priorität hat. Die zweite Tageshälfte soll sich also endlos gehasst fühlen, das Glas ist halb leer! Während ich darauf warte, wieder eine positive Lebenseinstellung zu haben, teste ich aus, welche Musik am besten knallt. Während ich im Auto noch dachte, dass Postal service mir gut tut mit plingploingplong und nettem lalala, beschalle ich jetzt das ganze Haus mit Disturbed und Freunden, aber da müssen die heute halt mal durch. Ich bin unheimlich sehnsüchtig nach dem Wochenende. 4 Arbeitsstunden trennen mich davon noch und all die aufgeschobenen Kleinigkeiten warten schon. Naja, sie warten. Und morgen hab ich ne Nacht drüber geschlafen, das Glas ist wieder halbrandvoll.



Ey was geeeeehd´n?

27 03 2007

Sommer Sonne Sonnenschein zeih ich mir furchtbar gerne rein

Schnippndibipnbadip sipndipndip
Hey ich lass die Sonne rein und habe Spaß im Augenblick.
(Lass die Sonne rein, Fanta 4)

Jahaaaa, da hat sich wohl wer “4 gewinnt” von den Fantastischen Vier besorgt! Das Booklet enthält neben allen Texten (Hiphop is ja manchmal sehr schnell gereimt, sodass man nicht alles versteht) auch peinliche Bilder der 4. Von früher, is klar. Und das Coole daran: Je nachdem, wie man das Booklet faltet, hat man seinen Lieblings-Vier vorne drauf auf der Hülle. Der helle Wahnsinn!

Zudem ist Reggae out und der Funk im Kommen! Nein, ich habe nicht meine Gentleman-Cds weggeworfen und gegen die Black eyed peas ausgetauscht. Sondern sind das die Worte von keinem geringeren als Jan Delay. Nachdem ich jede aus “Mercedes Dance” bis jetzt ausgekoppelte Single mochte, musste der ganze heiße Scheiß, komprimiert auf ne runde Scheibe, endlich den Weg in meinen Abspieler finden.

Musikgeschmack entwickelt sich, würd ich sagen, das Schöne ist aber, dass er sich nur erweitert bei mir, so wächst die Vielfalt und die mag ich bekanntlich.
Was ich mindestens genauso mag, ist, wenn ich bereits morgens kurzärmlig rumlaufen kann. Das hab ich dann den ganzen Tag auch gemacht und es fühlt sich verdammt gut an und die Sonne scheint, die zieh ich mir rein und reiner und noch reiner.



Und die Salatschüssel war groß

25 03 2007

Jetzt, wo ich selbst meine RAZORLIGHT-Konzertkarte für die Batschkapp am 24.4. geordert habe, kann ich´s ja sagen. Hiermit ist es also gesagt. Razorlight kommen tatsächlich und werden mit höchster von mir eingeschätzter Wahrscheinlichkeit ein schönes Konzert geben. Tja, und wenn MTV das schon präsentiert…mit MTV verbinde ich schließlich lächerliche Datingserien und Markus Kavka.

Lied des Abends mit den Miezen war “Wettentspannen” von Peter Licht, den wir vom Sonnendeck kennen. Oder vom Aquarium. Nachdem dann keiner außer dem Fahrer, (olé olé, wer war das wohl?) mehr nüchtern ist, wird Don´t feel like dancin´ aufgedreht. Tja, wenn man dann also in der Klamotte wie Mieze V und ich denkt “Ach, hier, noch mal n bisschen zusammen im Salat rumstochern, is ja gesund” und dann mal vorsichtshalber einen großen Salat für 1,50 Aufpreis zum kleinen Salat bestellt (und DER war laut meiner Erinnerung normal kleingroß), sitzt dann vor ner wirklich riesigen Schüssel feinsten Salates, knackfrisch und liebevoll bestückt. Aber niemals schaffbar für uns zwei. Und nichtmal, wenn die anderen 2 mithelfen, schafft man das. Kann ja eh keiner essen. Nachos werden mitm Schal gegessen, Feta landet zu 30% auf Tisch und Schoß und der Tisch ist abwaschbar. Das mit unserer Stubenreinheit ist noch nicht ganz raus.

Ansonsten gibt´s heute ne Stunde weniger Schlaf, zum Glück kann ausgeschlafen werden und da ich just in dem Moment endlos müde bin, werde ich mich ins Bett begeben und mir das mit dem Ausschlafen nicht zweimal sagen. Überhaupt habe ich vor, den Tag morgen zumeist zu verschlafen und zu telefoniern, damit ich weiß, wann ich in Mainz Gast sein werde.

Was auch erwähnt werden sollte, ist dieses lustige Ding “Nintendo Wii”. Etwas Schwierigkeiten beim Bowling meinerseits, was beim Tennis wieder ganz anders aussah. Aber insgesamt doch hoher Spaßfaktor. Tja ja, erinnert an diverse Abende, an denen man eigentlich nur DVD gucken wollte und sich dann eingesteht, jetzt unbedingt Nintendo spielen zu wollen und dann panisch das ganze Haus absucht.



Schlossgrabenfest-Neuigkeiten

23 03 2007

Schlossgrabenfest. Mitten in Darmstadt, unter freiem Himmel, 4 Tage lang (24.5.-27.5.) und bezahlt werden muss nur für Bier und Worscht. Bestens! Vor ein paar Minuten hab ich meinen persönlichen Hauptact gefunden. Bisher war mir nur bekannt, dass Die Happy Hauptact sein sollen…nun gut, meine Begeisterung darüber hält sich sehr in Grenzen. (Außer, dass der Bandname meine Meinung widerspiegelt, sollte mich mal jemand philosophisch angehauchtes fragen, wo ich stehe und wo ich hinwill.) Die heb ich mir lieber für TELE auf! Samstag Abend muss ich arbeiten, dachte schon, ich hab Pech und die Band, die ich sehn will, kommt dann Samstag 20:00. Ganz im Gegenteil hab ich natürlich und selbstredend Glück und Tele sind Freitag Abend dran! Kann sich hier schon mal jeder merken, der mit mir am Freitag aufm Schlossgrabenfest ist: Um 11 steht die Sandra bei Tele, da kann die Welt noch so falschrum sein! Kompromisse ausgeschlossen. Außerdem sind Headliner The Busters, Sub7even und diese Möchtegern-Cowboys, wie hießen sie noch gleich? Boppin B. Freu mich wie jedes Jahr total drauf. Vor allem find ich erstaunlich, dass das wirklich 4 Tage lang durchgezogen wird und dementsprechend Menschenmassen anzieht. Und man selbst ist mittendrin, wird geschoben, berempelt, ja, was will man mehr. Zudem wüsste ich gerne mal, wer da so ein organisierter Mensch ist, wie ich, mit Zettel in der Hosentasche, auf dem steht, welche Bühne wo ist und wer dann zu welcher Zeit dort auftritt, was niemals Zwang bedeutet, aber zum einen vermeidet, dass man sich hinterher ärgert, weil man gern diese oder jene Band gesehen hätte und es verpasst hat oder weil man planlos umhereiert, und partout nicht weiß wo denn jetzt die Band, die man gern sehen würde, spielt. Ich bin aber doch eher überzeugt davon, dass die meisten einfach so kommen und dann einfach irgendwo stehn bleiben und weitergehen, wenn´s langweilig wird. Zudem ist man ja meistens nicht allein und muss irgendwie auf den gleichen Nenner kommen. Tricky ist es dann, wenn man mit 2 Gruppen verabredet ist, oh ja, da spricht die Erfahrung. Und am Ende sind alle doch bei Juli, aber man findet sich nicht mehr. Trotz Schirmhochhalten und Verabredung am HR-Türmchen oder in Höhe des Caipi-Standes.

http://schlossgrabenfest.de/2007/sgf_aktuelles_21.html



Long Island in der Jugendherberge?

23 03 2007

Endlich Wochenende! Schon wieder. Diese “Schon-wieder-Erkenntnis” scheint nicht mehr vorbeizugehen. Ich habe mir von einer Kollegin sagen lassen, dass das mit knapp 50 noch schlimmer ist und das Gefühl, dass ein Tag unheimlich schnell vergeht und auch so ne Woche und ein Jahr, einen immer bewusster bestimmt. Gestern Abend musste ich das Altenheim beliefern und schüttelte eine 100 Jahre alte Hand. Wahrscheinlich vergeht die Zeit in dem Alter auch wieder langsamer, einfach, weil alles langsamer ist. Und irgendwie fokussiert sich mein Zeitgefühl ohnehin seit ich arbeite hauptsächlich auf die in der Regel 8 Stunden. Davor ist wenig und danach ist wenig. Gestern war danach viel. Die Miezenelite sollte mit dem schwarzen Flitzer mit den lauten Scheibenwischern zur Klamotte fahren und sich betrinken. Manche mit Kakao und MaKi, andere mit Long Island ice tea und Corona bzw. Guinness. Ich persönlich gehörte zur Longisland-Bier-Gruppe (LBG) , die auch nur aus Mieze K. und mir bestand. Zwischen erstem und zweitem Glas Guinness hatte ich unglaublich gute Laune, was zur Folge hatte, dass die LBG die Rückbank besetzte und nach Mc Flurry schrie. Die KakaoMaKi-Gruppe, bestehend aus einer Person, wurde genötigt, den Mc Drive anzufahren und 2 Mal Eis, Eis, baby zu bestellen und mit unserem Geklauten ausm Klingelbeutel zu bezahlen. Möchte ausdrücken, dass wir unser rotes Kleingeld endlich lossind und die Meckes-Frau bestimmt große Freude hatte beim Zählen. Als nur noch KakaoMaKi und ich übrig waren, hatte ich elendig Lust auf Hardcore. “Hast du was mit Hardcore?” Ja, hatte sie. Rein mit der Scheibe und den Bass ausgereizt. Wenn ich was getrunken hab, könnte man mir wohl kaum mit Schlager kommen, so ein Dieter Thomas Kuhn würde mich nur aggressiv machen. Nun gut, zu Hause keine Aggressionen, sondern Lust, zu schlafen. Wenn das mal so einfach wäre. Also letztendlich war es sehr einfach, hat auch nicht lange gebraucht, den Zustand des Schlafs zu erreichen. Vorher allerdings dachte ich, ich müsste mich anschnallen. Unglaublich, sobald die Augen zu waren und ich kein Receiverlämpchen mehr fixieren konnte als festen Punkt, drehte sich das Bett stetig, egal, wie rum ich lag, es drehte sich! Musste ich natürlich Mieze K mitteilen, der es genauso ging. Nun gut, irgendwann überwog die Müdigkeit und das Drehen entzog sich meiner Wahrnehmung. Brav ein bisschen gearbeitet heute und getankt, mir den Besuch bei alles-saubillig-Markt verkniffen und ab nach Hause. Hätte die Sonne geschienen, wäre ich wohl nach Darmstadt, ja, und so hab ich es vorgezogen, das zu tun, was ich immer tu. Und was machen wir heute? Die Weltherrschaft an uns reißen? Nein, wir schlafen. In 5 Minuten schau ich mal, was der hinterhältige Ansgar und der umschwärmte Leonhardt bei Verbotene Liebe so anstellen.
Nun gut, ansonsten werde ich (angestachelt von unserer Urlaubs-Diskussion) darüber nachdenken, ob ich wirklich ne anspruchsvolle Diva bin. Trink ich Prosecco aus der Dose oder was?



Montag im Kasten

19 03 2007

Montag ist eigentlich der beste Fernsehtag. Ja, Fernsehn ist ja ziemlich Müll geworden und eigentlich beteuern das ziemlich viele, läuft ja nur noch Quatsch und das Leben “da draußen” zischt an einem vorbei und kein Niveau und sowas. Mag sein, ist wohl auch so. Und dennoch darf man sich von den wenigen guten Sachen berieseln lassen. Ja, und meinetwegen auch von den weniger guten. Gute sind auf jeden Fall montags dabei. “Wer wird Millionär” wird mir so schnell nicht langweilig und dann..ja dann gibts ja noch den guten Papa, Stromberg! Find ich unglaublich lustig, mal mehr, mal weniger, meistens mehr. Habe ihn grade auf Myspace gefunden und mach ihn gleich zu meinem Freund. Jedenfalls gibt´s da n paar Zitate, hier meine liebsten:

*Wie so’ne Katze, wenn man denkt da ist Feierabend, dann hab ich immer noch so 5, 6 Leben in der Hinterhand
*(Zu Jennifer) STOPP, stehen bleiben Büropolizei. Ich sehe hier einen eindeutigen Verstoß gegen Paragraph 1 der Büroordnung.. nie attraktiver sein als der Chef.
*Ja ne, für ne gute Frau musst du auch mal bereit sein ein Risiko einzugehen…. Wenn der Adam, wenn der damals nicht gesagt hätte ach komm ist mir doch egal was der liebe Gott da erzählt gib her denn Apfel… dann säße ich doch heute gar nicht hier.
*Das ist ja wie früher Weihnachten..da wünscht du dir wochenlang ein Bonanza-Rad und was kriegste am Ende..n´kratzigen Pulli…und so ist es bei der Liebe bzw. generell im Leben auch. Man nimmt was man kriegt, aber man kriegt nie was man will. Und da heißt es dann blitzschnell umschalten, äh ja, improvisieren, aber das sag ich ja eh immer…
Ja, wo im deutschen Fernsehn gibt´s denn mehr Weisheiten um die Ohren? Vergleiche, Ratschläge…und diese Ehrlichkeit, Direktheit. Hoffe, dass ich bis viertel vor 11 heute wachbleiben kann, das einzige, was mir an der Sache nicht so schmeckt, ist die späte Sendezeit.



Fazit dieses Sonntages: Gelbe Sachen sind gut!

18 03 2007

Tage wie heute sind total verloren, ich hab das Gefühl, nichts Sinnvolles getan zu haben und trotz dieses zu jeder Minute dagewesenen Bewusstseins, gab es auch keine Motivation, daran etwas zu ändern. Die Flucht in den Schlaf ist da immer noch die Beste, wenn man dann wach wird, weil man ja auch nicht den ganzen Tag schlafen kann, fühlt man sich dann aber auch nicht ausgeruhter und genauso sinnlos wie vorher. Immerhin war Simpsons (GELB)marathon, wovon ich Folgen schon kannte, aber die Schreiraupe is süß. Wie die schmeckt, weiß ich nicht. Wohl aber, wie ne frische Ananas (GELB) schmeckt, die zweite Sache, die gut war heute. Kein Vergleich zu den Ringen oder Stücken aus der Dose, die sind allenfalls für ne Pizza zu gebrauchen. Puh, wenn ich später zu allem Überfluss dann nicht einschlafen kann..bah!



Lauter arme Tropfen

18 03 2007

Aaaaaah, es regnet total und mir vergeht jegliche Lust, etwas anderes zu tun, als mein Zimmer zu bewohnen und froh zu sein, dass der Regen noch bis jetzt auf sich warten ließ und nicht nachts um 3 am Start war.. Zu der Zeit marschierte ich nämlich durch das idyllische Egelsbach bei Nacht, rausgeworfen direkt an der B3. Tja, so ist das, wenn man mit dem Nachtbus 71 fährt. Entweder steigen in Alt-Sachsenhausen ein paar Glatzis ein oder der lahmarschige Busfahrer vergisst einfach, Egelsbach anzufahren. Im gerade noch richtigen Moment fragte ich ihn, ob er heute nicht in Egelsbach halten würde, was er anstatt mit einer Entschuldigung und dem Angebot, wenigstens ein Stückchen IN den Ort zu fahren, mit einem einfachen “Oh scheiße” kommentierte. Ja, scheint nicht mehr angebracht, eigenes Fehlverhalten zu entschuldigen, bzw. (und das hilft meist mehr) es gradezubügeln. Die Wahrscheinlichkeit, dass in diesem Ort wer an der Haltestelle wartet, ist zugegebenermaßen sehr gering, aber wenn doch…der arme Tropf hätte eine weitere Stunde in Wind und Kälte gestanden und vergeblich gewartet. Wir armen Tröpfe latschten also nicht stillstehenden Mundwerks durch den Ort und ich stieg außergewöhnlich müde ins Auto. Die Peppers hielten mich wach und der letzte Schock für diese Nacht erfolgte dann im Flur, als diverse Familienmitglieder gerade das Bad verließen und sich unsere Wege kreuzten. Eigentlich n ganz netter Abend, ein ziemlich leeres Nachtleben, aber im Durchschnitt ganz gute Musik, sogar das neue von den Fantastischen 4, ganz verrückte 3 Mädchen, von denen eins einen ganz schön kurzen Rock anhatte und die ganz schön gerockt haben, mit Hände in die Haare und hoch und runter und voll ausflippen und so und dann ganz locker mal die 2 Indiejungs in quergestreift zu Tisch und später vielleicht zu Bett gebeten haben. Cleopatra-Emo und die 3 Bierbauchspacken bleiben mir in Erinnerung, wie Davidoff cool nasse Ratte. Letztere hat mit mir das Türaufhaltspiel gemacht, ach, wir sind zu kreativ für diese Welt. Kunst fällt heute ins Wasser, n andermal. Seit 2 Stunden bin ich nun wach und schon wieder müde. Ich denke, ich werde dem Verlangen, da weiterzumachen, wo ich vorhin aufgehört habe, nachgeben.

Ach ja, besonders angenehm sind auch diverse Iren, die glauben, um halb3 interessiert sich noch irgendwer für ihren zuvor im Pub zelebrierten St. Patrick´s Day. Glücksklee und grün wohin das Auge blickt, nun gut, der Haarreif mit den hin- und herwippenden Glitzerkleeblättern bei dem Mädchen mit der Mäuschenstimme war ein wirklich niedliches Accessoire. Ruhiggestellt sind sie, wenn man ihrer Anweisung folgt, ihnen einen Happy St. Patrick´s Day zu wünschen und dann schlafen sie, die Iren. Mit einem Auge fast offen.



Viererstock für einen Bobbes.

16 03 2007

Bademeister Paul hat mir zwar kein Stöckchen zugeschmissen, aber ich hab´s mir bei ihm geklaut. Aus dem Osten also dieses:

4 Jobs, die Du in Deinem Leben hattest:

-PTA

-Praktikantenlangeweilejob in ner Bücherei

Ääähm..ja, ich hab irgendwie nie gearbeitet. Also leider weniger als 4 Jobs. Dafür bin ich heute von innen heraus wohl so ein Arbeitstier und Workaholicerin.

4 Filme, die Du immer wieder anschauen kannst:

-„Praxis Dr. Hasenbein„, sowie alles andere mit und von Helge

-„Wahnsinnig verliebt“ mit Audrey Tatou

-„Die fetten Jahre sind vorbei“ mit dem Herrn Brühl

-hehe, und die „Katze im Sack“ , an die Wand!

4 Orte, an denen Du gern gewohnt hast:

-im Zelt direkt am Meer in Südfrankreich, trotz der Spinnen

-im sonnigsten Zimmer des Hauses, da wohn ich aber immer noch

- in Kreuzberg im Sommer im roten Zimmer für eine Woche

-auf Bornholm!

Irgendwie wohn ich immer da gerne, wo es hell ist und wenn ich nur 2 Schritte ans Wasser machen muss- umso toller. Wichtig aber auch immer, mit wem man wohnt.

4 TV-serien, die Du gerne anschaust:

-Gilmore Girls

-Simpsons

-Stromberg

-und als es es noch gab, Berlin Berlin

Plätze, in denen Du im Urlaub warst:

-Südfrankreich (Argeles sur mer)

-Italien (Ravenna, Ferrara und Venedig und auch mal Toskana)

- Dänemark (einmal Jütland und Bornholm)

- tja, das wars schon mit Ausland, aber Berlin ist toll, besonders, wenn man Fahrrad hat!!

4 Webseiten, die Du täglich besuchst:

-www.Sandra.blog.rilinger.com

-myspace

-neon

-studivz

Eigentlich alle, auf denen ich n Profil hab *g*

4 Deiner Lieblingsessen:

-Nudelnpopudeln, bevorzugt mit was Tomatigem statt Sahnefettbrabsch

-supersexy Käsebrot für zwischendrin mit was Knackigem

- Pizzas-Pizzen im Café Chaos

- Eis , Eis, baby!

4 Plätze an denen Du gerne im Augenblick sein möchtest:

-Mit den richtigen Personen im Nachtleben

-in der Jahrhunderthalle bei Billy Talent aufm Balkon

-irgendwo am Meer, da, wo´s grade warm ist und ich hab kaum was an und werde braun

- in Mainz, mit grünen Ballerinas in ner Tüte und nem dicken Eis in der Hand (Kirsch, Zitrone und was mit Schokobrocken) , im Eiscafé, wo man sich nicht hinsetzen kann. Mit meiner Pharmazeutin. Und danach gehen wir Tischkickern im Tischkickerzimmer und ich krieg nen Maracujasaft eingeflößt.

4 Blogger, denen du das Stöckchen weitergibst:

Öööh, weitergeben..macht´s wie ich und beklaut mich!



Miezekatze mit Krake kreuzen…Hm, Herr Mendel!?

16 03 2007

Wäre heute jemand zu mir gekommen und hätte mir angeboten, weitere 5 Arme zu haben, noch schneller durch die Gegend flitzen zu können und ansonsten noch bessere geistige Fähigkeiten zu haben, also in Form dessen, dass ich mir Tausende von Infos behalten kann..ich hätte ihn geherzt und sein Angebot angenommen. Leider war dem nicht so, ich stand vor dem Berg, der drohte, immer höher zu werden und ich fragte mich, ob er denn verschwinden würde, bis ich adieu sagen darf. Immerhin konnte ich die Abarbeitung des Mount Arbeit soweit vorbereiten und diejenigen, die mich vor einer halben Stunde ablösten, kriegen ihn hoffentlich platt. Ich fühle mich unheimlich angespornt, wenn sehr viel gleichzeitig sehr schnell erledigt sein muss, aber ebenso sehr merke ich, wie sehr es mich anstrengt, wenn ich dann mal in aller Ruhe ein Rezept in der Hand habe und mit dem Blick auf der aufgezogenen Arzneischublade weile. Am liebsten mache ich die Tür hinter mir zu, wenn es nur Haken auf der Aufgabenliste gibt. Auf meiner inneren To-Do-Liste gibt es ein paar Lücken, aber dafür habe ich noch bis Dienstag Zeit und jetzt ist ja auch erstmal mein eigenes Leben dran. Für heute gibt es kein To-Do. Das Bett wurde gestern Abend frisch bezogen und ließ mich herrlich frisch darin schlafen, der Boden ist gesaugt worden, auf dass Haare und Fussel es sich verkneifen, schon wieder auf ihm zu landen. Irgendwie bin ich ziemlich müde, ich glaub, ich muss mal ne Runde schlafen. Wenn nach meinem etwas weniger als 100-jährigen Dornröschenschlaf unwachgeküssterweise von allein wieder aufwache, sollte die Sonne noch scheinen, vielleicht mach ich nen Schritt nach draußen. Bei Übermotivation pump ich mir n Fahrrad auf und fahr ne Runde. Ich tippe allerdings eher auf Untermotivation. Tja, gestern hatte ich schon nen Blogeintrag verfasst, aber da gabs dann nen Fehler und weg wars. Ich sollte mir selbst eine geben, wenn ich noch mal den Fehler mache, mein Geschriebenes nicht extra auf Word vorzubereiten.

Ach ja, morgen ist dann Thérapie de groupe im Frankfurter Nachtleben, da ist es ja immer so toll. Wenn ich nach dem außergereihten Arbeiten ausgeschlafen habe, werde ich mich wohl dahin begeben. Sonntag ist ja mal voll Kunst angesagt, das letzte Mal Museum von innen war beim Museumsuferfest, da gibt es also Mangel. Die Augen freun sich schon auf die Schirn, in der momentan optische Täuschungen unter dem Titel “Op art” ausgestellt sind. Wie ich hier schon öfter hab durchscheinen lassen, finde ich ziemlich faszinierend, wie der Mensch so funktioniert, hauptsächlich überwiegt für mich das “überhaupt”, dass so vieles einfach geht, ohne, dass ich genau weiß, warum. Und ebenso verblüffend doch auch all diese optische Täuschungs-Spielchen, man kennt das ja, welche Linie ist länger, beide gleich lang, ha. Bin jedenfalls gespannt auf die Ausstellung, bis 20. Mai hat man noch Zeit, dort seine Augen an der Nase herumführen zu lassen.

 www.schirn-kunsthalle.de