Das Zimmer meines Sohnes
8 05 2007Behauptete ich noch in diversen Film-Stöcken, dass mich Filme selten besonders berühren, muss ich das revidieren, wenn es um den Film “Das Zimmer meines Sohnes” geht. Gestern kam dieser auf Arte und war sehr bewegend. Zwar eine Tragik, die man nicht nachvollziehen kann, wenn man sie nicht selbst erlebt hat, aber doch sehr bewegend. Und irgendwie versetzt man sich ja doch in die Personen hinein, die fast daran zerbrechen, dass der Sohn oder Bruder verstorben ist. Dazu gab es ein sehr schönes Lied von Brian Eno, “By this river”. Kann man sich bei mir auf Myspace anhören. Und zum Film selbst, das hier. Wenn ich an Filmen etwas finde, dann merke ich das daran, dass ich mich total drauf einlasse, also man fühlt sich, als stünde man direkt im Wohnzimmer der darstellenden Familie und dann schaut man nach rechts und entdeckt seine IKEA-Lampe und merkt..hups, man war irgendwie grade abwesend. Ja, und der Link hier noch: http://www.cineclub.de/filmarchiv/2001/das_zimmer_meines_sohnes.html
Was wohl für jeden nachvollziehbar ist, ist die Überlegung des Vaters, der seinen Sohn ja hätte retten können vor dem Tauchunfall, wäre dieser da gar nicht hingegangen. Oft ist es doch so, dass man denkt “Hätte ich das und das noch gemacht, wäre ich jetzt nicht in dieser Situation”. Ich überleg mir so was ziemlich oft. Und dann ist es aber nicht mehr zu ändern und man wird in bestimmte Situationen hineingehoben und weiß ganz genau, dass man damit klarkommen muss und dass es eigentlich nichts bringt, sich zu überlegen, was gewesen wäre, wenn man vorher irgendwas anders gemacht hätte.




Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaub den Film hab ich schon mal ganz ganz früher gesehen. Witzigerweise fiel mir das auf, als du den Namen des Songs nanntest, ich glaub den hab ich mir damals auch aufgeschrieben aber nirgendwo gefunden oder so.
Echt schöner Song. An den Film erinnere ich mich nicht mehr wirklich…