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Gestern in der Batschkapp

19 05 2007

Thommy und ich- ein Team, das sich gewaschen hat! Er hat mir brav den Weg zur Batschkapp gelotst und wieder zurück. Naja, aufm Heimweg wurde er einige Male beleidigt, weil er anfangs nichts gesagt hat, weil angeblich kein ausreichendes GPS-Signal da war und als es dann endlich lief, hat er mir nicht noch mal kurz vorm tatsächlichen Rechtshalten auf der Autobahn gesagt, dass ich das machen soll und so gings einmal auf die Marie-Curie-Str. in Heddernheim, die zum Glück recht bald eine Wendemöglichkeit aufwies.

Batschkapp hat sich sehr gelohnt und ich denke, es tut mir sehr gut, dass ich, wenn ich selbst fahre, nur Bionade trinke. Toll, dass die das haben. Der Äppler oder das Bierchen macht nur die Kalorien wieder drauf, die man sich zuvor fröhlichste abgetanzt hat und die Cola babbt. Tjaja, die Teeniefraktion an dem Abend gestern hatte wohl zuviel “Dismissed” geguckt. Die Mädchen reichen sich selbst herum und die Jungs haben kein Problem damit, einfach einer von vielen zu sein. Naja, das sind dann aber auch die Jungs, die, wenn erst noch Album durchläuft und noch nix los ist und alle rumstehen/sitzen so tun, als wären sie endlos rockig und sich beim Headbangen zu Tisch fast den Kopf auf der Tischplatte aufhaun. Und Posing mit der Bierflasche kommt auch voll gut. Nun ja, irgendwann tat der DJ, was er tun musste und wir erhoben unsere Hintern. Zusammen mit denen, von denen man dachte, die würden Manfred heißen und den ganzen Abend mit Kristallweizen am Rand stehen, eröffneten wir die Tanzfläche. Die, die vorher groß headgebangt haben, haben nicht getanzt. Das is ja auch irgendwie peinlich. Gestern legte der DJ Pana- Ersatz auf und spielte nicht nur Indie und Alternative, sondern auch Härteres, mir hat´s sehr gut gefallen. Was mir in der Batschkapp noch nie so penetrant passiert ist, wie gestern, waren die Typen, die einen anlabern. Hatte ich also nen Inder an der Backe, der dauernd um mich herum schlawenzelte und starrte. Hey, sorry, ich ess auch Rindfleisch, wir passen nicht zusammen. Die Inder sind die Schlimmsten, auch im Nachtleben..sie sehen dich, denken, du wärst nett, wirst ja wohl nicht mehr als 3 Kühe kosten und sie müssen dir jetzt ihr Interesse zeigen, indem sie dir fast auf den Füßen stehen und glotzen, als hätten sie das Basedow-Syndrom.http://www.marienhospital-stuttgart.de/typo3temp/pics/9f04089f34.jpg So sieht das aus!

Normalerweise sind die anderen meiner Begleitungen immer Opfer von 15-jährigen Jungs, gestern war ich´s. Kaum größer als ich und mit der Frage um meinen Namen. Ich meinte gleich mal, bestimmt viel älter zu sein, naja, es ging. Dennoch..oh Mann, ich will dahingehen und tanzen und heimgehen und mir denken, dass es gut war! Ich will auch nicht gefragt werden, ob ich das Lied kenne..nur weil sich 2 Dorftrottel in der Großstadt verirrt haben und sich wundern, dass da ja gar nix läuft, was sie ausm Radio kennen. Mein Musikwunsch wurde auch erfüllt- was will ich mehr? Alles in allem erlebenswert und wiederholungswürdig der Abend.


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One response to “Gestern in der Batschkapp”

17 06 2007
Paul (23:02:22) :

Lebst du noch? Oo

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