Stand der Dinge
6 10 2007Meine erste Woche im neuen Arbeitsumfeld liegt hinter mir, Kinder, wie die Zeit vergeht. Immer Mittwochs werde ich nun meinen freien Tag haben, ein ganzer Tag mitten in der Woche nur für mich. Optimal. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass ich besser damit klarkomme, nach einem Stück Anstrengung die Erholungspause dann zu haben, wenn ich sie brauche..und nicht in einigen Wochen und dann gleich tageweise oder so. Bislang war ich ja mit dem Luxus gesegnet, alle 2 Wochen ein langes Wochenende zu haben, aber im Prinzip ist das genauso schnell aufgebraucht, wie ein gewöhnliches Wochenende aus Samstag und Sonntag. Weitgehend fühle ich mich wohl, wo ich gelandet bin, auch, wenn alles ein bisschen anders ist, als vorher. Besser oder schlechter kann ich gar nicht sagen, auch, wenn es ja quasi die gleiche Branche ist, ist es einfach unterschiedlich. Ja, und wie die Zeit vergeht, alter Schwede! Mein Geburtstag rückt mir schon wieder ganz nah auf die Pelle. Da kann ich die Zeugen Jehovas gut verstehen, wenn sie den Tag nicht beachten. Ist ja alles ganz nett, aber so nötig ist es nicht. Eigentlich sollte ich jedem Gratulanten sagen “Ach, wäre doch nicht nötig gewesen”. Aber ich will mal nicht so auf Querulant machen, da muss ja jeder einmal im Jahr durch und die meisten tun es sicher gern.
Ich war schon lange nicht mehr zu Hause am Wochenende. Fühlt sich seltsam an und ist stressiger als sonst. Aber wenn ich schon mal daheim bin, kann ich auch mein Bett mal frisch beziehn. Viel mehr habe ich heute noch nicht getan. Gefrühstückt und gelesen, Musik gehört. Gerade das aktuelle Shins-Album, sehr schöne Klänge, die meine Ohren grade betören, während meine linke Körperhälfte von der Sonne angestrahlt wird, die durchs Fenster blitzt.
Heute Abend ist übrigens “Britpop strikes again” im geliebten Nachtleben. Nach etwas länger werde ich am Start sein und mit mir rote Menschen, grüne Menschen und Miezen, sowie welche ausm ersten Stock.



